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Kimi Räikkönen wurde 2007 Formel-1-Weltmeister mit Ferrari © getty

Nach seinem Aus in Mexiko zeigt sich Kimi Räikkönen selbstkritisch, genießt aber die Zeit im Auto. Loeb fährt den ersten Sieg ein.

Leon - Die harte Lehrzeit des früheren Formel-1-Champions Kimi Räikkönen in der Rallye-WM geht weiter.

Ein mehrfacher Überschlag beendete bei der Mexiko-Rallye unsanft Räikkönens zweiten Einsatz nach dem Wechsel ins Rallye-Lager.

Der "Iceman" und sein Beifahrer Kaj Lindström blieben unverletzt, der Citroen C4 war jedoch so stark beschädigt, dass er nicht wieder repariert werden konnte.

Unterdessen ist Titelverteidiger Sebastien Loeb auf dem besten Weg, seinen ersten Saisonsieg zu feiern und die WM-Führung von Vize-Weltmeister Mikko Hirvonen zurückzuholen.

Loeb mit erstem Saisonsieg

Unterdessen hat Titelverteidiger Sebastien Loeb seinen ersten Saisonsieg gefeiert und sich gleichzeitig die WM-Führung von Vize-Weltmeister Mikko Hirvonen geholt.

Bei seinem vierten Sieg in Mexiko lag Citroen-Star Loeb im Ziel 24,2 Sekunden vor dem norwegischen Ex-Weltmeister Petter Solberg, der mit einem privaten Citroen an den Start ging.

Dritter wurde Loebs französischer Landsmann Sebastien Ogier (25,3 Sekunden zurück), Räikkönens Teamkollege im Citroen Junior-Team.

In der WM-Gesamtwertung führt Loeb mit 43 Punkten vor Ford-Pilot Hirvonen (37), der in Mexiko mit 1:47,5 Minuten Rückstand Vierter wurde.

"Ein paar mal Überschlagen"

"Es war sehr unglücklich. Das Auto ist kurz vor dem Ende einer Prüfung in einer sehr rutschigen Bremszone ausgebrochen, danach sind wir von der Straße gerutscht und haben uns ein paar Mal überschlagen", sagte Räikkönen, der beim Saisonauftakt in Schweden sein Auto in einer Schneewand "vergraben" hatte. 190216(DIASHOW: Wüsten-Wahnsinn und Tragödien).

Vor dem Unfall auf der siebten Sonderprüfung hatte der 30-Jährige in Mexiko durch einen technischen Defekt viel Zeit verloren, war danach allerdings auf den folgenden Prüfungen auf den Plätzen acht, sieben und fünf gelandet.

"Ich lerne immer noch"

"Das ist erst meine siebte Rallye. Ich lerne immer noch", sagte Räikkönen: "Meine größte Enttäuschung ist, dass ich nicht weiterfahren konnte, denn ich wollte so viel Zeit wie möglich im Auto verbringen. Ich hatte vorher ein ganz gutes Gefühl und wollte ausprobieren, was möglich ist."

Für den 3. von 13 WM-Läufen vom 31. März bis zum 3. April in Jordanien gibt sich der frühere Ferrari-Pilot dennoch zuversichtlich: "Ich bin sicher, dass wir beim nächsten Mal stärker zurückkommen werden. Und trotz der Enttäuschung: Ich genieße mein Rallye-Abenteuer."

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