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Fürst Albert von Thurn und Taxis (l.) und Peter Knox präsentierten den neuen Lamborghini © imago

Am Wochenende startet die spektakuläre Sportwagenserie auf dem Kurs von Abu Dhabi. Viele bekannte Gesichter sind am Start.

München - Der Mythos lebt: Die spektakulärsten Sportwagen der Welt werden in diesem Jahr wieder in der ersten Liga fahren.

Wie in den glorreichen Zeiten wird die FIA-GT1-Serie ab dieser Saison als eine Weltmeisterschaft über die Bühne gehen.

Der Startschuss fällt an diesem Samstag (13.55 und 17.55 Uhr LIVE auf SPORT1) in der Wüste; auf dem neuen Formel-1-Kurs in Abu Dhabi steigt das erste von insgesamt zehn WM-Rennen.

Die FIA-GT-WM macht am 29. August auch auf dem Nürburgring Station, wo der dreimalige FIA-GT-Champion Michael Bartels auf dem Weg zur angestrebten Titelverteidigung ein Heimspiel hat.

Das Finale steigt am 5. Dezember in San Luis in Argentinien.

Erstmals mit WM-Prädikat

Der Automobil-Weltverband FIA gab der GT-Meisterschaft nach 13 Jahren erstmals ein offizielles WM-Prädikat. Damit ist die populäre Sportwagenserie die vierte Weltmeisterschaft neben der Formel 1, der Rallye-WM und der Tourenwagen-WM.

2009 wurden Michael Bartels und der Italiener Andrea Bertolini FIA-GT-Meister. Deshalb geht der Maserati MC12 von Vitaphone Racing mit der Startnummer eins ins Rennen und ist das Fahrzeug, das es zu schlagen gilt.

Im Starterfeld stehen 24 GT1-Sportwagen sechs verschiedener Hersteller (Aston Martin, Ford, Lamborghini, Nissan, Maserati und General Motors).

Viele Stars am Start

Jede Menge bekannte Gesichter sind mit von der Partie: Unter anderem kämpfen die ehemaligen Formel-1-Piloten Romain Grosjean (Frankreich), Tomas Enge (Tschechien), Enrique Bernoldi (Brasilien), Karl Wendlinger (Österreich) und Mika Salo (Finnland) um den WM-Titel.

In diesem Jahr präsentiert sich die Meisterschaft mit einem neuen technischen Reglement. Das Qualifying ist ähnlich wie in der Formel 1 in drei Abschnitte unterteilt.

Die Startaufstellung wird im Qualifikationsrennen (Dauer: 60 Minuten) ermittelt.

Fünf Teams ais Deutschland

Im Hauptrennen über eine Stunde gibt es einen Pflichtboxenstopp, bei dem Fahrer und Reifen gewechselt werden müssen.

Fünf der zwölf Mannschaften, darunter auch das DTM-Team Phoenix Racing mit Marc Hennerici sowie die ehemaligen DTM-Piloten Thomas Jäger (Lamborghini), Alexander Margaritis (Maserati), Stefan Mücke (Aston Martin) und Nissan-Werksfahrer Michael Krumm kommen aus Deutschland.

"Der ADAC Nordrhein ist stolz, in dieser Saison ein echtes Highlight mit einzigartigen GT1-Sportwagen auf dem Nürburgring zu organisieren", sagt Peter Geishecker, Sportleiter beim ADAC Nordrhein.

Heger kehrt zurück

Nach erfolgreichen Tests kehrt auch Ex-BMW-Werksfahrer Altfried Heger auf die Rennstrecke zurück.

"Auf dem Nürburgring bin ich 1984 mein erstes Rennen auf der Grand-Prix-Strecke gefahren", sagte Heger:

"26 Jahre später macht mir der Rennsport im Maserati MC12 immer noch viel Freude. Wenn ich beim Heimrennen auf dem Nürburgring starte, wäre es toll, wenn ich aufs Podium fahren könnte."

Die Termine der FIA-GT1-WM 2010:

17. April: Abu Dhabi02. Mai: Silverstone/Großbritannien23. Mai: Brünn/Tschechien04. Juli: Le Castellet/Frankreich31. Juli: Spa/Belgien29. August: Nürburgring19. September: Portimao/Portugal07. November: Durban/Südafrika28. November: Interlagos/Sao Paulo/Brasilien05. Dezember: San Luis/Argentinien

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