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Thomas Mutsch gewinnt gleich bei der WM-Premiere in Abu Dhabi © imago

Drei deutsche Fahrer der FIA-GT1-Weltmeisterschaft verbuchen einen Auftakt nach Maß. Natacha Gachnang wird erfolgreich operiert.

Abu Dhabi - Besser hätte die Premiere der neuen FIA-GT1-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi aus deutscher Sicht nicht verlaufen können.

In Thomas Mutsch (Bitburg/Ford), Marc Hennerici (Mayen/Corvette) und Michael Bartels(Plettenberg/Maserati) standen gleich drei deutsche Piloten beim Saisonauftakt der populären Sportwagenserie auf dem Siegertreppchen. (Alle Motorsport-News)

Mutsch siegte im Hauptrennen (28 Runden) über eine Stunde gemeinsam mit dem früheren Formel-1-Piloten Romain Grosjean (Frankreich) vor den beiden Corvette Z06 des DTM-Teams Phoenix mit Hennerici und dem Österreicher Zuber sowie dem Duo Mike Hezemans/Andrea Piccini (Niederlande/Italien).

Vier Punkte für Bartels

Im zuvor ausgetragenen Qualifikationsrennen konnten sich Hennerici/Zuber nach 25 Runden knapp gegen Mutsch/Grosjean durchsetzen.

Bartels und sein italienischer Partner Andrea Bertolini sicherten sich als Dritte im werksunterstützten Maserati MC12 ebenfalls noch vier Meisterschaftspunkte).

Phoenix liegt vorn

Erste Tabellenführer sind Mutsch/Grosjean mit 31 Punkten vor Hennerici/Zuber (26) sowie den Titelverteidigern Bartels/Bertolini (16). In der Teamwertung hat das Phoenix-Team aus Meuspath in der Eifel mit 41 Punkten die Nase vorn.

Gachnang unter dem Messer

Natacha Gachnang (Schweiz), die nach ihrem schweren Unfall im freien Training (die 225613Bilder) erfolgreich operiert wurde, muss noch drei Tage im Sheikh Khalifa Hospital in Abu Dhabi verbringen, bevor sie nach Hause geflogen werden kann.

Die 22-Jährige, die einen doppelten Beinbruch erlitten hatte, war nach Angaben ihres Teams wegen eines Lecks im hinteren Bremskreislauf mit 190 km/h in die Streckenbegrenzung gerast.

Berühmte Verwandtschaft

Gachnang ist die Cousine des Schweizer Formel-1-Piloten Sebastien Buemi, der am Freitag im Training zum Großen Preis von China in Shanghai ebenfalls einen spektakulären Unfall hatte, diesen aber unverletzt überstand.

Die FIA-GT1-WM umfasst in diesem Jahr insgesamt zehn Rennen und macht am 29. August auch auf dem Nürburgring Station. Das Finale steigt am 5. Dezember in San Luis/Argentinien.

Erstmals das WM-Prädikat

"Der ADAC Nordrhein ist stolz, in dieser Saison ein echtes Highlight mit einzigartigen GT1-Sportwagen auf dem Nürburgring zu organisieren", sagt Peter Geishecker, Sportleiter beim ADAC Nordrhein.

Der Automobil-Weltverband FIA hat der GT-Meisterschaft nach 13 Jahren erstmals ein offizielles WM-Prädikat gegeben. Damit ist die FIA-GT1-WM die vierte Weltmeisterschaft neben der Formel-1-, der Rallye- und der Tourenwagen-WM.

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