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Andy Priaulx (l.) wurde von 2005 - 2007 dreimal Tourenwagen-Weltmeister © getty

Das siegreiche Duo Andy Priaulx und Augusto Farfus profitiert in der letzten Runde von Ausfällen zweier Konkurrenten.

Monza - Eine Woche nach dem 19. Triumph beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hatte BMW bei den Saisonläufen fünf und sechs der Tourenwagen-WM in Monza/Italien erneut Grund zum Feiern.

Die Werksfahrer Andy Priaulx (Großbritannien) und Augusto Farfus (Brasilien) sorgten im ersten der beiden Sprintrennen für einen allerdings glücklichen Doppelsieg der Münchner in ihren 320si. (Alle Motorsport-News)

Das BMW-Duo profitierte in der letzten Runde von Reifenschäden an den Autos von Titelverteidiger Gabriele Tarquini (Italien/Seat) und Robert Huff (Chevrolet).

Priaulx auf Farfus' Spuren

Während sich der Brite noch als Dritter ins Ziel retten konnte, fiel Tarquini auf Platz sieben zurück.

Für Priaulx war es der zweite WM-Sieg in Folge und sein 14. insgesamt. Damit liegt der Brite in der ewigen WM-Bestenliste nur noch einen Erfolg hinter seinem Teamkollegen Farfus (15).

Durch seine erste Nullrunde in dieser Saison musste Tarquini die Tabellenführung an Yvan Muller abgeben. Der Franzose, der das zweite Rennen des Tages vor Tom Coronel (Niederlande/Seat) und Huff gewann, hat in der Gesamtwertung nun 24 Punkte Vorsprung auf Tarquini (100:76).

Hinter Huff, der ebenfalls 76 Zähler hat, ist Priaulx auf Gesamtrang vier (74) weiterhin bestplatzierter BMW-Pilot.

Engstler muss aufgeben

Der einzige deutsche WM-Teilnehmer Franz Engstler aus Wiggensbach musste nach einem Motorschaden an seinem BMW 320si in Lauf eins bereits in der vierten Runde vorzeitig aufgeben.

Dadurch fiel der frühere DTM-Pilot auch in der Privatfahrerwertung vom ersten auf den vierten Platz zurück.

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