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Mattias Ekström holte 2004 und 2007 den DTM-Gesamtsieg © imago

DTM-Star Mattias Ekström wagt einen Ausflug in die amerikanische Serie und ersetzt in Sonoma Red-Bull-Stammfahrer Brian Vickers.

Ingolstadt - Für den zweimaligen DTM-Champion Mattias Ekström geht am 20. Juni ein Traum in Erfüllung.

Der schwedische Audi-Werksfahrer aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft, der auch schon mal einen Abstecher in die Rallye-WM unternommen hatte, darf in Sonoma im US-Bundesstaat Kalifornien einen Gaststart in der NASCAR-Serie absolvieren.

"Eki", der zuletzt schon Testfahrten in dem mehr als 800 PS starken Boliden absolviert hatte, ersetzt beim 16. von insgesamt 36 Rennen der populären Rennserie im Red-Bull-Team den aus gesundheitlichen Gründen fehlenden Stammfahrer Brian Vickers (USA).

Vorbereitung läuft

"Zunächst einmal möchte ich mich herzlich bedanken: Bei Red Bull für die Einladung eines Schweden mit null NASCAR-Erfahrung in die USA. Und bei Audi für die Möglichkeit und Freigabe, mir diesen Traum erfüllen zu dürfen", sagte Ekström, der in der DTM erst wieder am 4. Juli auf dem Norisring in Nürnberg im Einsatz ist und bereits am Dienstag Richtung USA flog.

Dort will er am kommenden Wochenende bereits beim nächsten Rennen die Arbeitsabläufe im Team kennenlernen.

Respekt vor der Aufgabe

Der Lauf in Sonoma ist eines von nur zwei Rennen der Saison, die nicht in Ovalen, sondern auf "normalen" Rennstrecken ausgetragen wird. Vor den 110 Runden im dicht gedrängten Feld hat der 31 Jahre alte Ekström dennoch Respekt.

"Testfahrten sind das eine und waren eine gute Möglichkeit, sich mit einem NASCAR-Auto einzuschießen. Aber ein Rennen mit 42 anderen Fahrzeugen zu bestreiten, das ist für mich absolutes Neuland", sagte er: "Ich werde einfach versuchen, mich auf meine Stärken zu konzentrieren und 350 Kilometer lang cool zu bleiben."

Vielseitiger Racer

Dass Ekström auch mit verschiedenen Autos schnell sein kann, hat er bei seinen drei Siegen 2006 (gegen Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb) sowie 2007 und 2009 (gegen Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher) im Race of Champions bewiesen.

In diesem Jahr kann er seinen Titel dort aber nicht verteidigen, weil parallel zum Race of Champions am 27. und 28. November in Düsseldorf das Saisonfinale der DTM in Schanghai stattfindet.

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