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Nigel Mansell musste schon nach 18 Minuten in Le Mans die Segel streichen © getty

Peugeot hat technische Probleme, verteidigt aber die Spitze vor Audi. Der Familienausflug des Engländers ist schnell beendet.

Le Mans - Nach fast einem Drittel der Distanz beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans mussten sowohl Titelverteidiger Peugeot, als auch der frühere Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell, Rückschläge einstecken.

Während Peugeot aufgrund technischer Probleme Plätze verlor und Mansells ehemaliger Kollege Pedro Lamy (Portugal) sein Auto abstellen musste, schied auch der Weltmeister von 1992 durch einen Unfall komplett aus.

Durch einen Wechsel der Lichtmaschine fielen Marc Gene (Spanien), Anthony Davidson (Großbritannien) und Alexander Wurz (Österreich) vom ersten auf den siebten Platz zurück.

Damit liegen nur noch die beiden Peugeot von Franck Montagny und Nicolas Lapierre (beide Frankreich) vor den beiden Audi-Werksfahrern Marcel Fässler (Schweiz) und Mike Rockenfeller (Neuwied).

Schnelles Ende eines Familienausflugs

Nigel Mansell, der mit seinen Söhnen Leo und Greg das erste Vater-Sohn-Team beim 24-Stunden-Rennen bildete, ist nach einem Unfall schon kurz nach Rennbeginn ausgeschieden.

Der 56-jährige Brite, der nach fünf Runden auf Rang 17 lag, war aus bisher ungeklärter Ursache bei hoher Geschwindigkeit mit dem Heck seines Autos in eine Leitplanke eingeschlagen.

Für Mansell, der sich selbst aus seinem Ginetta-Zytek-Prototyp befreien konnte, war der Familienausflug an die Sarthe damit bereits nach 18 Minuten beendet.

Lamys Peugeot musste mit einem Schaden an der vorderen rechten Radaufhängung doch nach etwa drei Stunden in der Box abgestellt werden.

Start ohne Zwischenfälle

Zuvor hatte der ehemalige französische Ski-Weltcupgewinner-, Olympiasieger- und Weltmeister Jean-Claude Killy pünktlich um 15 Uhr insgesamt 55 Teams bei trockenen Bedingungen auf die lange Reise zweimal rund um die Uhr geschickt.

Der Start zur 78. Auflage des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt verlief zunächst ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Wie erwartet bestimmte Titelverteidiger Peugeot das Tempo an der Spitze.

Lamy, Gene und Montagny sowie Lapierre belegten nach sieben Runden (30 Minuten) innerhalb von fünf Sekunden die ersten vier Plätze.

Verkehrschaos vor Rennbeginn

Dahinter kämpfte ein Audi um den Anschluss.

Der Veranstalter erwartet einen Zuschauerrekord, der 2008 beim letzten Audi-Triumph mit 258.500 Fans aufgestellt wurde.

Rund um den 13,629 km langen Kurs herrschte am Samstag ein Verkehrschaos.

Viele Fans, allein aus Großbritannien waren 80.000 angereist, verpassten deshalb die Startphase.

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