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Edoardo Mortara holt beim Finale in Macau den siebten Saisonsieg für VW © imago

Edoardo Motara siegt im Formel-3-Finale in Macau und beschwert VW den Doppelsieg. Shootingstar Daniel Abt muss aufgeben.

Macau - Pech für Überraschungsmann Daniel Abt, Freude bei Volkswagen über den erneuten Doppelsieg.

Der 17 Jahre alte Youngster aus Kempten, der bei seinem Macau-Debüt sensationell auf Startplatz drei gefahren war und damit besser abschnitt als einst Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, musste beim Formel-3-Weltfinale in Macau/China Lehrgeld zahlen.

Auf dem sehr anspruchsvollen 6,12 km langen Stadtkurs vor den Toren Hongkongs erwischte Abt in seinem VW-Dallara einen glänzenden Start, gewann dabei eine Position und übernahm nach einem spektakulären Überholmanöver in Runde drei sogar die Führung.

"Klar mein Fehler"

Nur ein paar Kilometer weiter touchierte der Allgäuer allerdings eine Begrenzungsmauer und musste in Führung liegend aufgeben.

"Das war ganz klar mein Fehler, ich war einfach einen Tick zu schnell. Schade, dadurch habe ich den erhofften Podestplatz weggeworfen", sagte Abt: "Dieser Kurs ist mit nichts vergleichbar. Da schnellt der Puls auf gefühlte 300 hoch."

Zwei Siege in Folge

Unterdessen holte Edoardo Mortara beim 57. Macau-Grand-Prix den siebten Erfolg für Volkswagen.

Der 24-jährige Italiener, der im Spielerparadies als erster Formel-3-Fahrer zwei Siege in Folge feierte, setzte sich nach 15 Runden souverän gegen seinen belgischen Teamkollegen Laurens Vanthoor sowie den besten Mercedes-Piloten Valtteri Bottas (Finnland) durch und war wie 2009 am erneuten Doppelsieg von VW beteiligt.

Deutsche Tradition

Mit einem Volkswagen-Motor war der damals 21-jährige Michael Schumacher 1990 der erste deutsche Sieger in Macau gewesen.

Es folgten in Jörg Müller (1993), Sascha Maassen (1994) und Ralf Schumacher (1995) noch drei weitere deutsche Gewinner.

Als letzter deutscher Fahrer stand Formel-1-Pilot Adrian Sutil 2006 als Dritter auf dem Podest.

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