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Audi um Timo Scheider hat 2010 lediglich zwei von elf DTM-Rennen gewonnen © getty

Die Ingolstädter haben neben der DTM den Kundensport und das 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Blick. Die Pilotenfrage ist offen.

München - Le Mans, DTM und Kundensport:

Audi sich für 2011 breit aufgestellt und konzentriert sich bei seinen Motorsport-Aktivitäten vor allem auf drei Säulen.

Für den neuen und aus sieben Langstreckenrennen auf drei Kontinenten bestehenden Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) hat Audi Sport einen völlig neuen und erstmals seit 1999 wieder einen geschlossenen Sportwagen (R18) gebaut, der gezielt für das berühmte 24-Stunden-Rennen in Le Mans (11./12. Juni) entwickelt wurde.

"Aerodynamische Effizienz ist in Zukunft in Le Mans noch wichtiger als in der Vergangenheit. In dieser Hinsicht hat ein geschlossenes Fahrzeug klare Vorteile", erklärte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich bei der Vorstellung des brandneuen R18 im Audi-Sportpark in Ingolstadt die möglichen Vorzüge des geschlossenen Coupes, das wieder von einem Dieselmotor (3,7-Liter-V6-TDI) angetrieben wird.

Erfolgsserie in Le Mans ausbauen

Damit wollen die "Herren der vier Ringe" den zehnten Le-Mans-Gesamtsieg in zwölf Jahren seit 2000 feiern.

Sollte der Coup wie schon mit den Vorgängermodellen R8, R10 TDI und R15 TDI gelingen, wäre Audi die Nummer zwei in der Le-Mans-Historie seit 1923 hinter Rekordsieger Porsche (16 Gesamtsiege).

Parallel zur DTM-Saison 2011 entwickeln die Audianer im Hinblick auf das darauffolgende Jahr, in dem BMW mit dem M3 ein Comeback in der populärsten Tourenwagenserie Europas gibt, einen neuen A4 für das ab 2012 gültige neue Technische Reglement der DTM.

Die Speerspitze des Kundensport-Engagements, das ausgebaut und neu strukturiert wird, bilden Einsätze bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (25./26. Juni) und im belgischen Spa (30./31. Juli).

Fahrerkader steht im Januar

Der Fahrerkader von Audi wird erst im Januar bekannt gegeben.

Kurz vor Weihnachten können sich talentierte Nachwuchspiloten bei einem Sichtungstest im spanischen Almeria für mindestens ein DTM-Cockpit 2011 bewerben.

Dazu wurden auch der frühere Formel-1-Pilot Romain Grosjean (Frankreich), Race-of-Champions-Überraschungsgewinner Filipe Albuquerque und Formel-3-Europameister Edoardo Mortara (Italien) sowie die deutsche Nachwuchshoffnung Rene Rast (Steyerberg) eingeladen.

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