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Michael Schumacher (vorne) beendete 2006 seine F-1-Karriere als WM-Zweiter © getty

Michael Schumacher im Pech: Beim WM-Lauf in Oschersleben wird der Formel-1-Rekordweltmeister von einem Defekt gestoppt.

Von Marc Ellerich

München/Oschersleben - So hatte sich Schumi sein WM-Debüt sicher nicht vorgestellt.

Beim Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben, einem Lauf der Endurance Weltmeisterschaft, ging Michael Schumacher am Samstag auf seiner Honda CBR 1000 RR Fireblade an den Start.

Doch Technik spielte dem Formel-1-Rekord-Weltmeister und seinen Kollegen Martin Bauer und Matthias von Hammerstein vom Holzhauer Racing Team einen Streich.

Bauer, der Führende der Internationalen Deutschen Meisterschaft, war als erster auf die Strecke gegangen. Das Schumi-Team hatte sich in der Qualifikation den neunten Startplatz unter den 54 Teams gesichert.

16 Mal an die Box

Doch Bauers Rennen stand unter von Anfang an unter keinem guten Stern. In seinen drei Stunden Fahrzeit musste er 16 Mal an die Box, teilweise mit langen Standzeiten.

Das Ergebnis: Bauer übergab mit 14 Runden Rückstand an Schumi.

Der wurde nicht ganz so sehr von der Defekt-Hexe geplagt wie sein Kollege, doch auch Schumacher blieb nicht vom Pech verschont.

K.o. nach Elektronik-Defekt

Zur Halbzeit des Rennens hatte die Holzhauer-Equipe schließlich 60 Rückstand auf das führende Suzuki Team.

Und nach 6 Stunden und 45 Minuten wurde es ganz bitter für Schumi Co. Nach einem Elektronik-Defekt musste das Trio endgültig das Handtuch werfen.

An der Spitze wurde das Rennen nach 142 Runden entschieden: Suzuki flog in Führung liegend ab. Mit 305 Runden sicherte sich das Kawasaki France Team den Sieg vor Yamaha Austria und Suzuki.

Nächster Start auf dem Superbike

Für Schumi ist das Renn-Wochenende in Oschersleben allerdings noch nicht vorbei. Am Sonntag jagt der F-1-Rekord-Champion in beiden Läufen der Internationalen Deutschen Meisterschaft auf dem Superbike über den Parcours.

Im Qualifying hatte er sich den 13. Startplatz gesichert.

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