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Der M3 ist mit mehr als 1500 Einzelsiegen der erfolgreichste Tourenwagen © imago

Mit dem neuen M3 will BMW Amerika erobern und an das glorreiche Jahr 2001 anknüpfen. Auch in der Tourenwagen-WM geht es weiter.

München - BMW kehrt mit dem neuen BMW M3 in die American Le Mans Series (ALMS) zurück. Diese Entscheidung verkündeten die Münchner bei der traditionellen Motorsport-Party im Postpalast.

Außerdem gaben die Bayern bekannt, auch 2009 wieder in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft an den Start zu gehen.

Das Werksengagement in der WM stand bei BMW auf dem Prüfstand, weil das vom Automobil-Weltverband FIA in der abgelaufenen Saison praktizierte Reglement den von Seat eingesetzten Turbodiesel nicht nur nach Meinung der Münchner angeblich einen Vorteil verschafft.

Prompt gewann die spanische VW-Tochter Seat mit dem Franzosen Yvan Muller den Fahrertitel und die Herstellerwertung.

Modifikation der Regeln

"Nachdem das Tourenwagen-Büro der FIA einen Kompromiss geschaffen und die Regeln modifiziert hat, sind wir fest entschlossen, am Ende der Saison 2009 wieder ganz oben zu stehen.

Mit dem BMW 320si haben dazu das entsprechend siegfähige Auto", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

Fahrer und Teams werden von BMW zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Insider rechnen wieder mit fünf werksunterstützten Autos, von denen zwei das erfolgreiche Team Schnitzer aus Freilassing einsetzen soll.

M3 neu entwickelt

Auch in Nordamerika will BMW in der Erfolgsspur fahren und setzt dabei auf den neu entwickelten M3, der beim Comeback in der American Le Mans Series (ALMS) zum Einsatz kommt.

Die beiden spektakulären Sportwagen werden vom Team Rahal-Letterman eingesetzt.

Beim letzten ALMS-Einsatz im wichtigsten Auslandsmarkt für BMW hatten die Münchner 2001 mit dem alten M3 GTR alle drei Titel in der Fahrer-, Hersteller- und Teamwertung gewonnen.

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