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Für Suzuki war es nur ein kurzes Rallye-Vergnügen © getty

Der japanische Automobilhersteller folgt dem Formel-1-Beispiel von Honda und zieht sich aus der Rallye-WM zurück.

Tokio - Erst rein, jetzt wieder raus: Der japanische Automobilhersteller Suzuki folgt dem Formel-1-Beispiel seines nationalen Konkurrenten Honda und zieht sich mit sofortiger Wirkung aus der Rallye-WM zurück.

Das gab der Konzern zu Wochenbeginn am Tag des Meldeschlusses für die kommende Saison beim Automobilsport-Weltverband FIA bekannt.

Der zwölftgrößte Autobauer der Welt begründete seine Entscheidung mit der weltweiten Wirtschaftskrise und seinen damit verbundenen Absatzproblemen.

Weil Analysten des Hauses in der Krise eine längerfristige Beeinträchtigung seiner Geschäftstätigkeit und nicht nur eine vorübergehende Problematik sehen, will sich Suzuki auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Erst zu Saisonbeginn eingestiegen

Suzuki war erst zu Beginn der abgelaufenen Saison mit einem kompletten Team in die Rallye-WM eingestiegen.

In der Konstrukteurswertung 2008 erreichten die Japaner, die bereits seit 2002 in der Junioren-Rallye-WM engagiert waren und 2004 sowie 2007 den Titel gewonnen hatten, mit ihren beiden SX4-Modellen den fünften Platz unter sechs Herstellern (Loeb mischt die Formel 1 auf).

Als bester Suzuki-Pilot in der Fahrer-Wertung erreichte der Schwede Per-Gunnar Andersson den zwölften Platz unmittelbar vor seinem finnischen Markenkollegen Toni Gardemeister.

Nur noch fünf Marken in der Rallye-WM

Das beste Saisonergebnis von Suzuki war Anderssons fünfter Platz bei der RAC-Rallye zum Saisonabschluss in Wales.

Nach Suzukis Rückzug sind nach derzeitigem Stand 2009 nur noch fünf Teilnehmer an der Marken-WM beteiligt. Dabei ist Subaru der einzige japanische Vertreter.

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