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Dieter Depping erreichte bei der Wüstenetappe nach Cordoba Platz vier © SPORT1

VW verdeidigt auf der 13. Etappe seine Doppel-Führung. Nach dem Aus von Carlos Sainz greift das Team zu speziellen Taktiken.

Cordoba - Nur noch 792 Kilometer fehlen VW zum historischen Triumph bei der berüchtigten Rallye Dakar.

Auf der 13. und vorletzten Etappe des Wüstenabenteuers in Argentinien und Chile über 753 Kilometer von La Rioja nach Cordoba behaupteten zwei Race Touaregs ihre Führung.

Als Spitzenreiter in die letzte Wertungsprüfung am Samstag gehen der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz mit 2:20 Minuten Vorsprung vor dem US-Amerikaner Mark Miller.

Kein Risiko nach Sainz-Unfall

Auf Rang drei folgt mit einem Rückstand von mehr als einer Stunde Robby Gordon (USA) im Hummer. VW wäre der erste Autobauer, der die Dakar mit einem Diesel-Fahrzeug gewinnen würde.

Einen Tag nach dem Ausscheiden von Spitzenreiter Carlos Sainz (Spanien) ging man im VW-Lager kein weiteres Risiko ein. Nach dem Start warteten de Villiers und Miller auf ihren deutschen Teamkameraden Dieter Depping (Wedemark), der gemeinsam mit seinem Berliner Beifahrer Timo Gottschalk Sechster der Gesamtwertung war.

Konvoi nach Cordoba

Im Konvoi machten sich die drei Teams auf den Weg nach Cordoba, wobei Depping mit rund drei Minuten Vorsprung die Spur für seine beiden folgenden Kollegen zog.

Den Tagessieg sicherte sich der Spanier Nani Roma im Mitsubishi Racing Lancer nach 2:33:48 Stunden für die 220 Wertungskilometer mit einem Vorsprung von 7:18 Minuten vor dem Polen Krzysztof Holowczyc im Nissan.

Coma vor zweitem Sieg

Seinem zweiten Sieg nach 2006 fährt bei den Motorrädern der Spanier Marc Coma entgegen. Der 32-Jährige Katalane geht auf seiner KTM mit einem gewaltigen Vorsprung von 1:28:03 Stunden auf Titelverteidiger Cyril Despres aus Frankreich (KTM) auf das letzte Teilstück.

Despres konnte zwar die Etappe am Freitag für sich entscheiden, dabei aber nur 1:45 Minuten auf den zweitplatzierten Coma gutmachen.

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