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Sebastien Loeb gewann die Rallye Greichenland © getty

Nach drei Wertungsläufen liegt Weltmeister Sebastien Loeb am ersten Tag der Deutschland-Rallye in Führung.

Trier - Weltmeister Sebastien Loeb hat bei der Deutschland-Rallye Kurs auf seinen siebten Sieg genommen.

Der 34-jährige Franzose aus dem Elsass, der bislang alle sechs WM-Läufe in Deutschland gewann, setzte sich wie erwartet am ersten Tag des 10. von 15 WM-Läufen souverän an die Spitze.

Nach den ersten sechs Wertungsprüfungen hatte "Super-Seb" in seinem Citroen C4 19,9 Sekunden Vorsprung vor dem Finnen Mikko Hirvonen im Ford Focus. Die beiden letzten Wertungsprüfungen des Tages waren wegen eines Unfalls von Gigi Galli (Italien/WP 5) und zu großem Zuschauerandrang (WP 6) neutralisiert worden.

Chance auf WM-Führung

Sollte Loeb am Sonntag in Trier, wo die Zuschauerprüfung "Circus maximus" rund um die Porta Nigra diesmal die Rallye beschließt, erneut triumphieren, würde er auch in der WM-Gesamtwertung wieder die Führung übernehmen.

Zurzeit liegt er mit 66 Zählern noch einen Punkt hinter Hirvonen. Sollte Loeb am Ende des Jahres zum fünften Mal in Folge den WM-Titel holen, wäre er alleiniger Rekordhalter.

Auf vier Titel kommen bislang noch die beiden Finnen Juha Kankkunen (1986, 1987, 1991, 1993) und Tommi Mäkinen (1996 bis 1999).

Loeb zurückhaltend

Noch will Loeb aber nicht an seinen siebten Sieg in Deutschland denken.

"Ich werde nichts sagen, bevor wir aus Baumholder raus sind", meinte der Franzose.1

Auf der berüchtigten Panzerplatte im Truppenübungsplatz Baumholder stehen am Samstag die schwierigsten Prüfungen der Rallye auf dem Programm.

Sordo auf Platz zwei

Hinter Hirvonen auf Rang drei landete auf der ersten Etappe Loebs spanischer Teamkollege Dani Sordo (25,6 Sekunden zurück), der am Morgen sogar noch vor dem Finnen gelegen hatte.

Erst auf Platz vier (38,7) folgte der Belgier Francois Duval in einem Ford Focus des Stobart-Teams, der im vorigen Jahr als Gaststarter knapp hinter Loeb Zweiter geworden war.

Bester Deutscher waren am ersten Tag Aaron Burkart (5:21,7 Minuten zurück) im Citroen C2, der als 22. der Gesamtwertung auf Rang drei in der Junior-WM-Wertung liegt. Auf Punktekurs ist dort als Fünfter (Gesamt-28.) auch Florian Niegel (6:36,5) im Suzuki Swift.

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