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Volkswagen will auch im nächsten Jahr durch die Wüste rasen © imago

Trotz Finanzkrise möchte der Wolfsburger Autokonzern auch im nächsten Jahr bei der Dakar-Rallye an den Start gehen.

Wolfsburg - Die Rallye Dakar bleibt für Volkswagen auch nach dem Ausstieg des Erzrivalen Mitsubishi erste Wahl.

"Die erste Bewertung im Vorstand war äußerst positiv, sodass wir intensiv darüber nachdenken, das Engagement bei der Rallye Dakar 2010 weiterzuführen", sagte Ulrich Hackenberg, Mitglied des Vorstandes der Marke Volkswagen und verantwortlich für die Motorsport-Engagements.

Eine Entscheidung über das künftige Engagement des Wolfsburger Automobilherstellers im Rallyesport werde laut Hackenberg in den kommenden Wochen verkündet: "Wir werden nun die Auswertung in Ruhe fortsetzen."

Historischer Dieselsieg

VW hatte in diesem Jahr einen historischen Sieg bei der Dakar gefeiert (VW mit historischem Sieg) und den berühmt-berüchtigten Marathon-Klassiker als erster Autobauer mit einem Diesel-Fahrzeug gewonnen.

Im Race Touareg mit innovativem TDI-Antrieb bescherten Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshofen) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) dem Wolfsburger Hersteller sogar einen Doppelsieg.

"Sind sehr zufrieden"

"Mit dem sportlichen Ergebnis sowie der weltweit überaus großen und positiven Resonanz sind wir sehr zufrieden", sagte Hackenberg.

Nach den massiven Terror-Drohungen und der Absage 2008 fand die Dakar im Januar dieses Jahres erstmals auf dem südamerikanischen Kontinent in Argentinien und Chile statt.

Mitsubishi verkündet Rückzug

Am Mittwoch hatte Dakar-Rekordgewinner Mitsubishi (12 Siege) wegen der weltweiten Finanzkrise den Rückzug aus dem Rallyesport bekanntgegeben.

In diesem Jahr mussten die Japaner allerdings bereits in der ersten Woche die Ausfälle von Titelverteidiger Stephane Peterhansel (Frankreich) und der Mitfavoriten Luc Alphand (Frankreich) und Hiroshi Masuoka (Japan) hinnehmen.

Rallye-Engagement schon 2005 beendet

Mitsubishi, der viertgrößte Automobilhersteller Japans, musste eingestehen, in der im März vorzulegenden Jahresbilanz ein Defizit von mehr als 500 Millionen Euro netto zu erwarten.

Der Autobauer hatte sein Engagement in der Rallye-WM bereits 2005 beendet.

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