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Seit 2003 nimmt Volkswagen wieder an der Rallye Dakar teil © imago

Nach dem historischen Diesel-Sieg startet Volkswagen auch 2010 bei der Rallye in Südafrika. Kris Nissen macht eine Ansage.

München - Der Wolfsburger Automobil-Konzern Volkswagen wird auch 2010 an der Rallye Dakar teilnehmen und nach dem historischen ersten Diesel-Erfolg seinen Titel verteidigen.

Mit dem "grünen Licht" für das kommende Jahr überraschte (Zukunft der Dakar offen) VW-Chef Martin Winterkorn sein Team bei der Dakar-Siegesfeier am Freitagabend in der Wolfsburger Autostadt und erntete dafür viel Applaus.

"Die Rallye Dakar 2009 hat ohne Frage dazu beigetragen, dass die Marke Volkswagen weltweit noch heller strahlt", sagte Winterkorn: "Daher ist die Teilnahme eine gute Investition in die Zukunft unseres Unternehmens und deshalb haben wir entschieden, auch 2010 bei der Rallye Dakar zu starten."

Dakar findet auch 2010 statt

Konkurrent Mitsubishi, dessen Erfolgsserie von sieben Siegen in Folge VW bei der Dakar-Premiere in Argentinien und Chile durch den Doppelsieg von Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz und Mark Miller/Ralph Pitchford beendete, hatte vor einigen Wochen seinen Rückzug aus dem Marathon-Rallyesport verkündet.

Nach dem großen Zuschauererfolg in diesem Jahr findet die Dakar auch 2010 vom 2. bis 17. Januar wieder in Südamerika statt. (Alle Motorsport-News)

Bei VW stimmt alles

"Neben der Freude über den sportlichen Erfolg hat uns auch die weltweite positive Resonanz in den Medien überzeugt", erklärte der für den Motorsport zuständige Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg: "Unser Dakar-Sieg steht für enorme Zuverlässigkeit und innovative Technik - Werte, die nachhaltig für alle Fahrzeuge von Volkswagen stehen."

Die Vorbereitung auf die zwei Wochen dauernde Marathon-Rallye über 9500 Kilometer durch Wüste und Pampa hat bereits begonnen.

"Wir haben schnelle Fahrer, ein zuverlässiges Auto und ein erfahrenes Team - also alles, was wir brauchen, um die Dakar erneut zu bestreiten und um den Sieg zu fahren", sagte Motorsportdirektor Kris Nissen.

Debakel für Mitsubishi

Während Mitsubishi in diesem Jahr bei seiner ersten Dakar mit Dieselmotoren ein Debakel erlebte, hätte VW mit seinen ausgereiften Selbstzündern sogar einen Dreifach-Erfolg feiern können. 50911(Diashow: Rallye Dakar 2009)

Lange Zeit war der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien der schnellste Mann im Feld und steuerte auf Sieg-Kurs.

Ein Sturz in eine im Roadbook nicht gekennzeichnete Schlucht stoppte "El Matador" aber dann, weil sein französischer Beifahrer Michel Perin bei dem Unfall eine Schulterverletzung erlitten hatte.

Der frühere deutsche Rallye-Meister Dieter Depping hatte mit seinem Beifahrer Timo Gottschalk den sechsten Platz belegt.

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