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Hans-Joachim Stuck fuhr von 1974 bis 1979 74 Rennen in der Formel 1 © imago

Beim Jubiläumsrennen in Sebring setzen die Hersteller Audi und BMW auf ihre neuen Boliden. "Striezel" Stuck tritt mit seinem Filius an.

Sebring - Zwei Premieren beim Jubiläum:

Beim 100. Rennen der American Le Mans Series seit 1999 wollen die beiden deutschen Automobilhersteller Audi und BMW bei den 12 Stunden von Sebring mit neuen Rennwagen gleich in die Erfolgsspur fahren.

Audi setzt dabei am Samstag erstmals seinen neuen Diesel-Sportwagen R15 ein, der die Nachfolge des erfolgreichen R10 antreten soll.

BMW feiert mit dem neuen M3 in der GT2-Klasse sein Comeback in der ALMS.

Kristensen will alleinige Rekordmarke

Audis achtmaliger Le-Mans-Sieger Tom Kristensen will bei der 57. Auflage des Langstrecken-Klassikers auf der ältesten Rennstrecke Nordamerikas zum erfolgreichsten Piloten in Sebring werden.

Der Däne, der mit dem Italiener Rinaldo Capello und dem Schotten Allan McNish ein Audi-Team bildet, hat wie Frank Biela, der nach seinem Rückzug aus der ersten Reihe nicht mehr am Start ist, bisher viermal in Florida gewonnen.

Zweites Trio im Kampf gegen die Konkurrenz

Mit dem deutschen Trio Lucas Luhr/Mike Rockenfeller/Marco Werner haben die Ingolstädter noch ein zweites heißes Eisen im Feuer.

Sie treffen in einem erneuten Duell der Diesel-Giganten auf die starke Konkurrenz von Peugeot, die Audi im vorigen Jahr beim Saisonhöhepunkt in Le Mans und in der ALMS-Gesamtwertung besiegt hatte, sowie den neuen Herausforderer Honda-Acura.

Beide setzen ebenfalls zwei Prototypen in der "Königsklasse" LMP1 ein. Im vorigen Jahr hatte Audi in Sebring das Rennen knapp gegen Porsche verloren.

Müller kehrt ans Steuer von BMW zurück

BMW muss sich vor den Augen von Motorsportdirektor Mario Theissen, der auf dem Weg zum Formel-1-Auftakt in Melbourne einen Zwischenstopp in Florida macht, gegen die werksunterstützte Konkurrenz von Ferrari und Titelverteidiger Porsche behaupten.

Einen der beiden vom BMW-Team Rahal Letterman Racing eingesetzten M3 pilotiert Dirk Müller, der nach zwei Jahren als Werksfahrer bei Ferrari zu den Münchnern zurückgekehrt ist.

"Striezel" Stuck gemeinsam mit Sohnemann

Auf bisher drei Sebring-Siege kommt VW-Motorsportrepräsentant Hans-Joachim Stuck, der erstmals mit seinem Sohn Johannes gemeinsam ein Rennen in der Nähe seines Zweitwohnsitzes in Delray Beach bestreitet.

Die beiden teilen sich mit dem Niederländer Nicky Pastorelli einen Porsche 911 GT3-RSR.

"Mit meinem Sohn erstmals bei einem Rennen in Amerika und dazu noch in Sebring zu starten, bedeutet mir sehr viel", sagte der 58 Jahre alte Stuck, der sich bei seinem 15. Sebring-Start freut, "erstmals seit elf Jahren wieder in einem Porsche zu sitzen".

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