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Sebastien Loeb gewann die letzten fünf Jahre die Rallye-WM © getty

Weltmeister Loeb düpiert die Konkurrenz ein weiteres Mal und bricht seine eigenen Bestwerte. Grönholm sorgt bei seinem Comeback für Furore.

Faro - Der fünfmalige Weltmeister Sebastien Loeb hat bei der Portugal-Rallye zwei weitere Rekorde aufgestellt.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Rallye-WM hat ein Fahrer die ersten vier Rallyes einer Saison gewonnen und damit die Maximalpunktzahl 40 erreicht.

Der Franzose, der mit drei Auftaktsiegen (2008) sowie 36 Punkten in vier Läufen (2007) die bisherigen Bestmarken selbst gehalten hatte, setzte sich in seinem Citroen C4 mit 24,3 Sekunden Vorsprung vor Vize-Weltmeister Mikko Hirvonen durch, der mit 30 Punkten WM-Zweiter ist.

Insgesamt war es für Loeb der 51. Erfolg. ("Super-Seb" rast zum Jubiläumssieg)

Acht Bestzeiten in zwei Tagen

Den Grundstein für den Sieg hatte Loeb, der nach der ersten Etappe auf Rang drei lag, am Samstag gelegt. Auf der zweiten Etappe gewann "Super Seb" alle sechs Wertungsprüfungen und übernahm die Spitze.

Erst nach zwei weiteren Bestzeiten am Sonntagmorgen nahm er ein bisschen das Tempo heraus und fuhr den Sieg sicher nach Hause.

Aufgabe bei Comeback

Am Freitag und Samstag hatte noch ein alter Bekannter mit Loeb gekämpft.

Der zweimalige Weltmeister Marcus Grönholm, der dreimal hinter Loeb WM-Zweiter war, feierte 16 Monate nach seinem Rücktritt ein Comeback in der WM und lag in einem privaten Subaru Impreza des Prodrive-Teams zwischenzeitlich auf Platz vier.

Dann aber leistete er sich einen Überschlag, nach dem er zwar zunächst weiterfahren konnte, der ihn aber kurze Zeit später aber wegen Überhitzung des Motors zur Aufgabe zwang. (Alle Motorsport-News)

Grönholms Zukunft offen

"Ich bin lange Zeit keine Rallye gefahren. Beim Comeback hinter Loeb zu starten und zu versuchen, mit einem neuen Auto seine Zeiten zu schaffen, ist halt nicht einfach", meinte Grönholm.

Ob "Magic Marcus" in dieser Saison weitere Rallyes fahren wird, ließ der 41-Jährige aber noch offen. "Man weiß nie, warten wir es ab", sagte der Finne.

Gassner auf Platz vier

Eine hervorragende Rallye fuhr Hermann Gassner junior aus Surheim.

Der 20 Jahre alte Sohn des früheren deutschen Rallye-Meisters Hermann Gassner kam in einem Mitsubishi Lancer auf den 12. Platz und belegte in der Gruppe-N-Wertung Rang vier.

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