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Timo Scheider wurde 2008 erstmals DTM-Champion - mit vier Punkten Vorsprung © imago

Selbst der Champion geht als Fünfter noch vor dem ersten Mercedes ins Auftaktrennen. Ralf Schumacher hat vorzeitig Schluss.

Hockenheim - Glänzender Auftakt für Audi: Beim Saisonstart der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft haben die Ingolstädter in Hockenheim in der Qualifikation die ersten fünf Plätze belegt und dem Konkurrenten Mercedes einen herben Schlag versetzt.

Bei Audi (Audi bekennt sich zur DTM) landeten der Schwede Mattias Ekström, der Däne Tom Kristensen, Martin Tomczyk aus Rosenheim und der Brite Oliver Jarvis sogar noch vor Titelverteidiger Timo Scheider. (Scheider im Sport1.de-Interview)

Dagegen steht Vize-Meister Paul di Resta (Großbritannien) beim 1. von 10 Läufen am Sonntag (14 Uhr LIVE) als bester Mercedes-Pilot nur auf Rang sechs.

Vorzeitig Schluss für Schumacher

Di Resta war dabei der einzige der vier Fahrer mit aktuellen C-Klassen, der sich im Vorderfeld platzierte.

Für den Briten Gary Paffett, Ralf Schumacher aus Kerpen und den Kanadier Bruno Spengler gab es nur die Ränge 11, 12 und 19. (Der Rennkalender 2009)

Dabei war für den früheren Formel-1-Piloten Schumacher (Schumacher will sein Meisterstück machen) schon im zweiten Qualifikationsdurchgang ebenso vorzeitig Feierabend wie für Paffett. Beide sind für diese Saison in aktuelle Autos aufgerückt.

Schumacher von Spenglers Pech begünstigt

"Es lief bei mir das ganze Wochenende nicht rund. Ich bekomme noch nicht das Beste aus dem Auto heraus. Das liegt aber an mir, nicht am Auto", sagte Schumacher.

Schon in der ersten Qualifikationsrunde hatte der Kerpener Glück, als 14. gerade noch weiterzukommen. Er profitierte dabei vom Pech seines Teamkollegen Bruno Spengler, dem zunächst eine schnelle Runde gestrichen wurde und der dann seinen zweiten Versuch wegen Elektrikproblemen abbrechen musste.

Der Kanadier steht nun als 19. neben dem Briten Jamie Green im Mercedes-Jahreswagen in der letzten Reihe. Bei Green war der Motor gewechselt worden, was die Versetzung ans Ende des Feldes bedeutete.

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