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Mattias Ekström hat in 82 DTM-Rennen 13 Siege eingefahren © getty

Das Endergebnis von Zandvoort steht erst am nächsten Rennwochenende fest. Die erste Audi-Anhörung führt zu Widersprüchen.

München - Das offizielle Endergebnis des Skandalrennens der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) von Zandvoort/Niederlande wird erst am Freitag (31. Juli) vor dem nächsten Meisterschaftslauf in Oschersleben verkündet. (Der Rennkalender 2009)

Bei der Befragung der Audi-Piloten wegen des Vorwurfs der Teamorder (DTM-Kommissare sehen Stallorder bei Audi) stimmten die gemachten Aussagen nicht mit der umfangreichen Analyse der Daten überein, die der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) vorgenommen hat.

Offenbar will der DMSB dem Audi-Team die Chance geben, die eigene Darstellung noch einmal zu überdenken.

Ekström hat leichtes Spiel

Um Zeit und Geld zu sparen, haben sich alle Parteien darauf geeinigt, der Anhörung vor dem 5. Saisonlauf der DTM am 2. August in der Motorsport Arena Oschersleben zuzustimmen.

In der Schlussphase des 4. Saisonrennens in Zandvoort (Paffett entreißt Audi das Zepter) war der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström (Schweden) leicht an den Audi-Markenkollegen Oliver Jarvis (Großbritannien) und Alexandre Premat (Frankreich) vorbeigefahren und hatte hinter dem Sieger Gary Paffett (Großbritannien/Mercedes) den zweiten Rang belegt.

Bei Rückversetzung wohl Berufung

Der DMSB und die Sportkommissare sind der Meinung, dass Audi gegen den Artikel S20.2 des sportlichen Reglements der DTM verstoßen hat.

Darin heißt es: Teamorder, die das Rennergebnis verfälscht, ist verboten.

DTM-Insider gehen davon aus, dass Audi bei einer Rückversetzung von Ekström gegen diese Entscheidung Berufung einlegt. Dann wären auch die Ergebnisse des Rennens in Oschersleben ohne Gewähr.

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