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Paul Di Resta aus gab 2007 auf dem Hockenheimring sein DTM-Debüt © getty

Die Silberpfeile buchen die erste Startreihe in der Lausitz, der Valencia-Sieger folgt. Ralf Schumacher ist Vorletzter.

Klettwitz - Mercedes-Werksfahrer Paul di Resta hat im Qualifying zum 3. Saisonlauf der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) am Sonntag (14 Uhr) die Bestzeit erzielt und seinem Arbeitgeber damit ein kleines Jubiläum beschert.

Für die Stuttgarter war es auf dem Eurospeedway bereits die zehnte Trainingsbestzeit in der Niederlausitz. In einer AMG-Mercedes C-Klasse war der 24-jährige di Resta 35 Tausendstelsekunden schneller als sein Teamkollege Bruno Spengler.

Hinter dem Kanadier war Mattias Ekström im Abt-Audi A4 auf Platz drei bester Vertreter der Ingolstädter. Ekström hat in der Tabelle einen Rückstand von drei Punkten (13:16) auf Spengler.

"Ich bin sehr glücklich, Dritter zu sein. Wir haben heute recht schnell festgestellt, dass wir nicht wirklich mithalten können. Also haben wir einige kleine Änderungen vorgenommen und dann ging es besser", sagte der Schwede, der den 2. Saisonlauf in Valencia gewonnen hatte.

Achtungserfolg für Coulthard

Für di Resta war es die insgesamt dritte Pole Position in seiner DTM-Karriere und die zweite in der Lausitz nach 2008.

"Das Auto läuft hier gut, und das war nie anders in den letzten Jahren. Wir sind voller Zuversicht, dass wir diese gute Bilanz im Rennen aufrechterhalten können. Leicht wird es dennoch nicht sein, denn ich habe jede Menge schnelle Jungs um mich herum", sagte der 24-Jährige.

Das gute Quali-Resultat für Mercedes rundeten die Briten Jamie Green und David Coulthard in ihren "Jahreswagen" auf den Startplätzen vier und acht ab.

Für den früheren Formel-1-Piloten Coulthard war es bei seinem dritten DTM-Wochenende das mit Abstand beste Qualifikationsergebnis.

Schumacher nur Vorletzter

Dagegen enttäuschte sein Markenkollege Ralf Schumacher (Kerpen) mit dem 17. und vorletzten Startplatz in seiner C-Klasse erneut, während seine Teamkollegin auf den zwölften Platz vorfuhr.

Einen Aufwärtstrend verzeichnete Titelverteidiger Timo Scheider (Abt-Audi), der zwischen den Markenkollegen Mike Rockenfeller (Neuwied) und Alexandre Premat (Frankreich) von Position sechs in das Rennen über 52 Runden (180,856 km) startet.

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