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Paul di Resta ist schärfster Verfolger von Timo Scheider © imago

Der Mercedes-Pilot verschafft sich für den Titel-Showdown der DTM in Hockenheim einen Vorteil gegenüber seinem Rivalen im Audi.

Hockenheim - Mercedes-Pilot Paul di Resta hat sich für den Titel-Showdown der Deutschen Tourenwagen-Masters in Hockenheim einen kleinen Vorteil gegenüber seinem Rivalen Timo Scheider im Audi verschafft.

Hinter dem bereits entthronten Titelverteidiger Mattias Ekström aus Schweden in einem weiteren Audi eroberte der Brite in seiner Mercedes C-Klasse Startplatz zwei und steht damit direkt vor Scheider.

Der Gesamtführende aus Braubach war in 1:32,492 Minuten gut zwei Zehntelsekunden langsamer als di Resta (1:32,284).

Vor dem 11. und letzten Lauf am Sonntag (14 Uhr) trennen Scheider und di Resta nur zwei Punkte (65:63).

Meister aus eigener Kraft

Der Brite kann aber wegen der besseren Einzelplatzierungen aus eigener Kraft Meister werden, wenn er auf Platz eins oder zwei und dabei vor Scheider landet.

Würde er Dritter, müsste noch ein anderer Konkurrent zwischen ihn und den Audi-Piloten fahren.

"Das ist schon mal eine gute Ausgangslage - 1:0 für uns", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Di Resta versprach ein heißes Duell.

"Ich werde alles versuchen"

"Ich werde einfach versuchen, Timo zu schlagen. Dafür gebe ich alles", sagte der 22-Jährige. Scheider gab sich nach dem dritten Rang betont locker.

"Das Auto fühlt sich sehr gut an. Das wird schon", meinte der 29-Jährige.

Schneider zum Abschied von Startplatz 5

Der fünfmalige Champion Bernd Schneider (St. Ingbert) geht in seiner Mercedes C-Klasse vom fünften Startplatz in sein 191. und letztes DTM-Rennen.

"Für mich geht es darum, dieses Wochenende zu genießen", sagte der 44-Jährige, der künftig als Marken-Botschafter und Testfahrer für Mercedes tätig sein wird. Seine fünf Titel und die 33 Siege sind absolute Bestmarken in der DTM. In Hockenheim gewann "Mr. DTM" allein zehnmal.

Ekström auf Pole

Ekström reichte ein Vorsprung von vier Hunderstelsekunden vor di Resta zu seiner insgesamt 11. DTM-Pole.

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher musste sich in seinem Vorjahres-Mercedes mit Platz 16 zufriedengeben.

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