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Mattias Ekström fuhr in der DTM zum 15. Mal auf die Pole Position © imago

Der Schwede stellt seinen Audi beim Qualifying zum fünften DTM-Lauf auf die Pole Position. Spengler ist von Ekströms Zeit beeindruckt.

München ? Mattias Ekström hat die Dominanz von Mercedes am Nürburgring durchbrochen und sich den besten Startplatz zum fünften DTM-Lauf gesichert.

Der Schwede verwies im Qualifying in 1:23,817 Minuten fünf Mercedes-Fahrer auf die Plätze zwei bis sechs.

Bester Mercedes-Pilot war DTM-Spitzenreiter Bruno Spengler. Der Kanadier geht zum vierten Mal vom zweiten Startplatz ins Rennen.

In 1:24,212 Minuten verwies er im Q4 Jamie Green (1:24,302) und Paul die Resta (1:24,376) auf die Plätze.

Spengler von Ekström beeindruckt

Ekström war nach seiner phänomenalen Zeit voll des Lobes für die Mechaniker. "Wenn man so ein tolles Auto hat, ist es schon ein Genuss, hier zu fahren", sagte der Schwede, für den es nach Valencia die zweite Pole Position der Saison ist (DATENCENTER: DTM-Rennkalender).

Auch Spitzenreiter Spengler kannte die Überlegenheit Ekströms an. "Platz zwei ist nicht ganz so ärgerlich, weil Mattias heute überragend war", sagte Spengler geht aber mit Hoffnungen ins Rennen. "Ich hoffe, dass der Abstand mit dem Renn-Setup nicht so groß ist wie im Qualifying. Ich stehe zwar auf der schmutzigen Seite, aber dafür bin ich innen."

Getriebeprobleme bei Scheider

Weniger zu lachen hatte Titelverteidiger Timo Scheider. Der Audi-Pilot musste sich auf dem 3,629 Kilometer langen Kurs in 1:24,140 Minuten mit dem achten Startplatz zufrieden geben.

"Wir hatten im Freien Training Probleme mit dem Getriebe. Das hat mich auch im Qualifying Zeit gekostet. Das tut schon weh", sagte Scheider.

Tomczyk strafversetzt

Schlimmer traf es Audi-Kollege Martin Tomczyk. Der Pole-Halter beim Auftaktrennen vom Hockenheimring war mit großen Hoffnungen zum Nürburgring gekommen.

"Ich habe mit der Pole spekuliert, daher ist Platz 11 natürlich eine herbe Enttäuschung", sagte der Rosenheimer, der hinter David Coulthard (Rang 10) landete. Später kam es dann noch dicker für den Piloten. Weil sein Team die Parc-ferme-Regel verletzt hatte - direkt nach der Session wurden die Reifen abmontiert, das Auto hätte aber nicht berührt werden dürfen - wurde Tomcyk auf Platz 14 strafversetzt.

Zudem muss sein Team 5000 Euro Strafe bezahlen.

Ein Spanier überrascht

Ralf Schumacher rundete als Sechster hinter Gary Paffett das starke Mercedes-Ergebnis ab.

"Es ist hier nicht leicht, eine saubere Runde zu fahren. Von daher bin ich zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Schumacher.

Für eine Überraschung sorgte Miguel Molina. Der Spanier war als Siebter zweitbester Audi-Pilot.

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