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Bruno Spengler wurde 2006 und 2007 Vizemeister in der DTM © getty

Der Mercedes-Pilot setzt sich im Qualifying gegen Ekström durch und holt die Pole-Position. Auch Ralf Schumacher überzeugt.

München/Hockenheim - Mercedes-Pilot Bruno Spengler geht von der Pole-Position in den Saisonauftakt der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft am Sonntag in Hockenheim.

Der Kanadier setzte sich am Samstag in der Qualifikation in 1:34,270 Minuten um 132 Tausendstelsekunden gegen Audi-Pilot Mattias Ekström aus Schweden durch.

"Was für eine unglaubliche Pole von Bruno. Heute Morgen keine echte Runde wegen des Schadens an seinem Unterboden - und heute Mittag die Pole", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Eine überzeugende Leistung zeigte auch der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, der in seinem Mercedes vor dem zweimaligen Meister Timo Scheider im Audi auf den dritten Rang fuhr (DATENCENTER: Der DTM-Rennkalender) .

"Die erste Startreihe wäre mir noch lieber gewesen, aber das habe ich ein bisschen verbockt", sagte Schumacher, der dennoch froh war, dass es für ihn gut geklappt hat.

Die neuen Reifen kämen ihm anscheinend etwas entgegen, meinte der 35-Jährige (DTM-Vorschau: Schumacher will endlich aufs Podest).

Ekström musste "Zähne zusammenbeißen"

Spengler, der im vorigen Jahr erst beim Saisonfinale in Shanghai den Titel verpasst hatte und am Ende nur Dritter geworden war, strahlte nach der achten DTM-Pole seiner Karriere.

"Im ersten Rennen gleich auf der Pole - ich bin sehr, sehr glücklich", meinte Sengler.

Ekström war auch zufrieden, nachdem er wegen eines Handbruchs fast die komplette Vorbereitung verpasst hatte.

"Große Schmerzen habe ich nicht. Wenn die im Rennen kommen sollten, muss ich halt die Zähne zusammenbeißen und weiter Gas geben", sagte er.

Rahel Frey nur Vorletzte

Ein Tag zum Vergessen war es dagegen für Vize-Meister Gary Paffett. Der Brite rutschte mit seinem Mercedes in ein Kiesbett und muss am Sonntag als 18. und Letzter ins Rennen am Sonntag (Das Rennen, So., 23.30 Uhr im TV auf SPORT1) gehen.

Teamkollege und Landsmann Jamie Green, der für den in die Formel 1 aufgestiegenen Meister Paul di Resta in ein aktuelles Auto aufgerückt ist, kam nicht über Rang 14 hinaus.

Die Schweizerin Rahel Frey fuhr in ihrem ersten Qualifying in der DTM überhaupt auf den 17. und damit vorletzten Rang. Ihr Rückstand auf Spengler betrug 1,133 Sekunden (SPORT1-Interview-der-Woche: Rahel Frey).

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