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Bruno Spengler fährt seit 2005 in der DTM und wurde zweimal Vizemeister © getty

Der Mercedes-Pilot geht nach seinem Sieg in Hockenheim auch im niederländischen Zandvoort von Startplatz eins ins Rennen.

München/Zandvoort - Mercedes-Pilot Bruno Spengler startet auch beim zweiten Saisonlauf der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft am Sonntag (Das Rennen, So., 23.30 Uhr im TV auf SPORT1) im niederländischen Zandvoort von der Pole Position.

Der kanadische Auftaktsieger von Hockenheim setzte sich im Qualifying am Samstag in 1:31,805 Minuten mit 135 Tausendstelsekunden Vorsprung vor seinem britischen Markenkollegen Jamie Green durch.

"Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben uns zum Ende hin steigern können. Heute ist einfach ein geiler Tag", sagte Spengler.

Auf den Rängen drei und vier folgen die beiden Audi-Piloten Mike Rockenfeller (Neuwied) und Martin Tomczyk (Rosenheim) im besten Jahreswagen (DATENCENTER: Der DTM-Rennkalender).

"Die letzte Session war turbulent"

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (Braubach) verpasste als Sechster seine vierte Pole auf der 4,307 km langen Strecke in den Dünen an der niederländischen Nordseeküste deutlich.

Die vierte Startreihe teilen sich der italienische DTM-Neuling Edoardo Mortara (Audi) auf Rang sieben und der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (Kerpen) als Achter.

"Die letzte Session war recht turbulent. Es wäre schön, morgen in die Punkte zu fahren", sagte Mercedes-Pilot Schumacher, der vor zwei Wochen in Hockenheim als Dritter seinen ersten Podestplatz eingefahren hatte.

Ekström "ziemlich überrascht"

Einen herben Rückschlag im Kampf um seinen dritten DTM-Titel musste dagegen Audi-Pilot Mattias Ekström aus Schweden einstecken (Qualifying Sa., ab 19 Uhr im TV auf SPORT1).

Der Meister von 2004 und 2007, der beim Saisonauftakt in Hockenheim Rang zwei belegt hatte, schied überraschend als 16. im ersten Teil des Zeittrainings aus (Ekström vs. Schumi statt "Nobody" gegen "Nobody").

"Ich bin ziemlich überrascht. Wir haben nicht die Leistung gehabt, die ich haben möchte", sagte Ekström, der aber Hoffnung für das Rennen hat: "Mit einem schnellen Auto kann man am Sonntag noch nach vorne fahren."

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