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Mike Rockenfeller fuhr sein erstes DTM-Rennen 2007 auf dem Hockenheimring © imago

Rockenfeller gibt sich vor dem Rennen in Spielberg selbstbewusst. Im Juni startet er neben der DTM gleich bei zwei Klassikern.

München/Spielberg - Fünf Rennen in fünf Wochen: Audi-Werkspilot Mike Rockenfeller befindet sich im PS-Rausch.

20 Tage nach seinem Premieren-Sieg in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft im niederländischen Zandvoort (Qualifying, Sa., ab 20 Uhr im TV auf SPORT1) steht am Sonntag der dritte DTM-Lauf auf dem wiedereröffneten Red-Bull-Ring in Spielberg auf dem Programm.

"Es ist ein Traum. Für mich ist das positiver Stress", sagt der 27-Jährige. (Ekström vs. Schumi statt "Nobody" gegen "Nobody")

Dabei musste "Rocky" bei Audi lange um seinen Platz an vorderster Front kämpfen. In seiner fünften DTM-Saison darf Mike Rockenfeller in diesem Jahr erstmals ein "A-Auto" der Ingolstädter steuern.

"Rocky" selbstbewusst

"Ich hatte eine Durststrecke und hätte mir gewünscht, schon früher in einem neuen Auto zu sitzen", gibt er zu und ergänzt: "Natürlich ist ein gewisser Druck von mir abgefallen. Grundsätzlich fühle ich mich als Titelaspirant."

Der Erfolg in Zandvoort sei "gut und wichtig" gewesen, aber in "Österreich geht es wieder von vorne los." (DATENCENTER: Der DTM-Rennkalender)

Dabei ist das Rennen auf dem früheren A1-Ring, wo Rockenfeller im verregneten freien Training als bester Fahrer eines aktuellen Autos auf Rang sechs landete, nur der Auftakt für ein Mammutprogramm, bei dem ein Motorsport-Highlight das nächste jagt.

"Le Mans ist mein Traum"

Im Anschluss an Spielberg reist Rockenfeller nach Frankreich zum legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans.

Beim bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt geht der Wahl-Schweizer am 11. Juni gemeinsam mit seinen Teamkollegen Timo Bernhard (Homburg) und Romain Dumas (Frankreich) als Titelverteidiger mit der Nummer "1" an den Start.

"Le Mans ist mein Traum - mein Lieblingsrennen", schwärmt Rockenfeller: "Das ist etwas Einmaliges."

Audi baut Spezialwagen

Für das Rennen auf dem Circuit de la Sarthe hat Audi mit dem R18 TDI extra einen neuen LMP1-Sportwagen gebaut.

"Der R18 ist eine große Herausforderung und nicht weit weg von der Formel 1. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm erneut auf Augenhöhe mit Peugeot kämpfen können", sagte Rockenfeller.

Ein ausgewogener Mix aus Tempo und Zuverlässigkeit soll den Herren der Ringe an der Sarthe den zehnten prestigeträchtigen Sieg seit 2000 bescheren.

"Die Nordschleife ist verrückt"

Nach einem weiteren DTM-Gastspiel auf dem Eurospeedway in der Lausitz (19. Juni) wartet auf der Nürburgring-Nordschleife bereits die nächste Herausforderung auf Rockenfeller.

Bei der 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens in der Eifel steuert der gebürtige Neuwieder dann einen Audi R8 LMS durch die "Grüne Hölle". Ein besonderes Erlebnis für den Werkspiloten: "Die Nordschleife ist verrückt und macht einfach nur Riesenspaß."

Wiederum ein Woche später findet Rockenfellers Motorsport-Marathon beim DTM-Saisonhöhepunkt auf dem Norisring (3. Juli) seinen krönenden Abschluss.

Drei Autos in 14 Tagen

Innerhalb von nur 14 Tagen darf Audis Multitalent den A4 DTM, den R8 LMS und das Meisterwerk R18 TDI bis an die Grenzen der Belastbarkeit über die Rennstrecke prügeln.

Keine Selbstverständlichkeit: "Die drei Rennwagen sind für sich einzigartig und nicht vergleichbar. Jedes dieser Autos hat seinen Reiz und ich bin stolz, dass ich alle fahren darf", sagt Rockenfeller.

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