vergrößernverkleinern
Martin Tomczyk ist der Sohn von ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk © imago

Trotz des Spielberg-Siegs hält sich der Audi-Pilot mit Kampfansagen an die Konkurrenz zurück. Kristensen glänzt beim Comeback.

Klettwitz - Audi-Werkspilot Martin Tomczyk tritt auf die Bremse.

Vor dem vierten Saisonrennen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft am Sonntag (22:30 Uhr im TV auf SPORT1) auf dem Lausitzring dämpft der Rosenheimer die Erwartungen:

"Man darf nicht davon ausgehen, dass ein Jahreswagen jetzt in jedem Rennen mit um den Sieg fahren kann. Da muss man realistisch bleiben", sagte Tomczyk, der seinem Phoenix-Team beim letzten Rennen in Spielberg/Österreich (Bericht) den ersten DTM-Sieg unter der Audi-Flagge beschert hatte (DATENCENTER: Der DTM-Rennkalender).

Erster Verfolger von Spengler

Für den 29-Jährigen kein Zufallsprodukt: "Das Gesamtpaket aus Team, Fahrer und Auto passt einfach. Teamchef Ernst Moser und seine Mannschaft sind leidenschaftliche Motorsportler, das zahlt sich aus. "

In der Fahrerwertung ist Tomczyk nach drei Rennen mit 20 Punkten der erste Verfolger von Spitzenreiter Bruno Spengler, der kanadische Mercedes-Pilot hat 23 Zähler auf seinem Konto.

Dritter ist Tomczyks Audi-Markenkollege Mike Rockenfeller (14 Punkte), der nach seinem schweren Unfall bei den 24 Stunden von Le Mans nicht startet und durch den früheren DTM-Fahrer Tom Kristensen aus Dänemark ersetzt wird.

Kristensen mit starkem Comeback

Im freien Training am Freitag fuhr der 43-jährige Kristensen bei seinem Comeback auf Anhieb die beste Zeit.

[kaltura id="0_dmudr76r" class="full_size" title=" Regen Crashes Chaos Die DTM in Spielberg "]

Hinter dem Le-Mans-Rekordchampion belegten Tomczyk und der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (Braubach) die Ränge zwei und drei.

Schnellster Mercedes-Pilot war DTM-Neuling Christian Vietoris (Gönnersdorf) auf Rang vier.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel