Die Entscheidung über die Rückkehr von Opel in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) rückt näher.

Opel-Chef Nick Reilly kündigte auf dem Pariser Automobilsalon an, dass die Entscheidung über ein mögliches Werks-Engagement der Rüsselsheimer in der populärsten Tourenwagenserie Europas "bis spätestens Ende des Jahres" fallen werde.

Der im Januar zum Opel-Boss ernannte GM-Europa-Chef Reilly ist ein starker Motorsport-Befürworter. Der 61-jährige Brite war es auch, der das Chevrolet-Projekt für die Tourenwagen-WM genehmigte.

Auch Opel-Marketing-Chef Alain Visser unterstützt die Pläne von Reilly.

"Die DTM ist eine Möglichkeit, die wir uns sehr genau anschauen. Motorsport und Opel gehören zusammen wie die Partner einer sehr langen Ehe", sagte Visser in einem Focus-Interview: "Autorennen passen zur Emotionalisierung der Marke und zu unserem Slogan "Wir leben Autos". Allerdings kommt nur eine Veranstaltung in Frage, bei der das gefahrene Auto noch weitgehend dem zu kaufenden Produkt entspricht. Damit scheiden Formel 1 und Le Mans für uns aus."

Während bei Opel die Würfel noch nicht endgültig gefallen sind, ist man bei BMW anscheinend schon einen Schritt weiter. Nach SID-Informationen hat der Vorstand der Münchner inzwischen grünes Licht für ein Comeback von BMW in der DTM gegeben.

Es wird spekuliert, dass die offizielle Verkündung bei der traditionellen Sportpokalfeier von BMW am 4. Dezember in München erfolgen wird.

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