Im Zuge der Internationalisierung erwartet DTM-Chef Hans-Werner Aufrecht in Zukunft den Einstieg amerikanischer und japanischer Hersteller in die Tourenwagenserie.

"Wie die deutschen Hersteller weltweit in wichtige Märkte gehen, werden sicher auch amerikanische und japanische Konzerne den deutschen Markt anpeilen", sagte der 74-Jährige am Donnerstag.

Vor dem Einstieg amerikanischer Hersteller wie Cadillac, Lincoln und Dodge, auch in die geplante US-Version der DTM, sei allerding noch Überzeugungsarbeit nötig. "Wir haben mit den drei großen amerikanischen Herstellern bereits Gespräche geführt", sagte Aufrecht:

"Jetzt müssen wir eine Möglichkeit schaffen, dass diese Kollegen bei uns in der DTM einmal hinter die Kulissen schauen können. Das wird sicher rund um unser erstes Rennen am 5. Mai in Hockenheim passieren."

Am Dienstag hatte der DTM-Rechteinhaber ITR ein Kooperationsabkommen mit dem amerikanischen Serienbetreiber GRAND-AM und dem US-Motorsportverband IMSA verkündet.

Ab 2015 sollen nach DTM-Reglement gebaute Boliden in einer eigenen Rennserie in den USA zum Einsatz kommen. Bereits seit dem vergangenen Jahr steht fest, dass die japanische Super GT ab 2014 das DTM-Reglement nutzt.

Die gleiche technische Basis ermöglicht es Audi, BMW und Mercedes sowie den Herstellern aus den USA und Japan mit ihren Fahrzeugen ohne zusätzliche Entwicklungsarbeit in den jeweils anderen Rennserien anzutreten.

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