Laut DTM-Chef Hans-Werner Aufrecht bekommen Audi, BMW und Mercedes in der Tourenwagenserie schon in zwei Jahren Konkurrenz durch japanische Hersteller.

"Ich gehe davon aus, dass es 2015 passieren wird", sagte der 74-Jährige im Rahmen der letzten offiziellen Testfahrten vor dem Saisonstart am Hockenheimring: "Letztendlich ist es Sache der Hersteller, aber es gibt diese Signale."

Honda, Nissan und Toyota nutzen in der japanischen Super GT ab 2014 das DTM-Reglement und können so mit geringem Aufwand auch in Europa starten.

"Die ersten Prototypen werden dort bereits fertiggestellt, im Sommer starten die Tests. Dem Saisonstart 2014 steht nichts im Wege", sagte Aufrecht.

Auch der neue Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht angesichts der Internationalisierung viel Potenzial.

"Das sind extrem wichtige Märkte für uns und die anderen Hersteller. Wir stehen vor einem Meilenstein, die DTM kann sich zur führenden Tourenwagenklasse entwickeln", sagte Wolff.

Im März hatte der DTM-Rechteinhaber ITR zudem ein Kooperationsabkommen mit dem amerikanischen Serienbetreiber GRAND-AM und dem US-Motorsportverband IMSA verkündet.

Auch ein möglicher Einstieg amerikanischer Hersteller wie Cadillac, Lincoln und Dodge ist damit näher gerückt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel