DTM-Spitzenreiter Mike Rockenfeller (Audi) stößt im Kampf um den vorzeitigen Gewinn seines ersten Titels in der Tourenwagenserie auf heftige Gegenwehr von Verfolger Augusto Farfus im BMW.

Im Qualifying zum neunten und vorletzten Saisonrennen in Zandvoort am Sonntagholte Rockenfeller den dritten Startplatz, der Brasilianer Farfus wurde Zweiter hinter seinem Markenkollegen Marco Wittmann.

"Ich hätte mir gewünscht, vor Augusto zu stehen. Es wird eng, ihn hier zu schlagen. Ich war schon ein bisschen nervös, weil es nicht so gut wie sonst lief", sagte Rockenfeller in der "ARD".

Farfus freute sich über ein "super Qualifying, wir mussten alles geben. Platz zwei ist großartig, aber es wird ein sehr schwieriges Rennen."

Rockenfeller geht mit einem Vorsprung von 33 Punkten auf Farfus in die letzten beiden Läufe in Zandvoort und am Hockenheimring (20. Oktober).

Kommt der Deutsche in den Niederlanden als Erster oder Zweiter ins Ziel, ist ihm der Titel nicht mehr zu nehmen.

Landet Farfus am Sonntag zudem nicht unter den besten Sechs, ist Rockenfeller ebenfalls vorzeitig Meister, unabhängig vom eigenen Ergebnis.

Eine erneute Enttäuschung setzte es für Titelverteidiger Bruno Spengler (BMW).

Der Kanadier wurde nur 16. - und startet damit von Rang 18. Aufgrund eines von ihm verschuldeten Unfalls beim vergangenen Rennen in Oschersleben wurde er um zwei Plätze zurückversetzt.

Vizemeister Gary Paffett aus England wurde als bester Mercedes-Pilot nur Zwölfter.

Derweil überzeugte der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock mit einem ordentlichen achten Platz, der BMW-Fahrer schaffte es dabei erstmals in der Saison in den dritten Qualifying-Abschnitt.

"Darauf musste ich lange warten, das ist ein deutlicher Schritt nach vorne", sagte der 31-Jährige: "Mein Gefühl mit dem Auto ist deutlich besser als zuletzt."

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