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Citroen stellt den DS3 WRC für das Werks- und die Kundenteams © Citroen

In dieser WRC-Saison sammeln mindestens zehn Teams Punkte für die Herstellerwertung - So viel Interesse gab es zuletzt 1990

Heute startet mit der Rallye Schweden die WRC-Saison 2011. Und die Bemühungen, die Rallye-Weltmeisterschaft mit einem neuen Reglement auch für Teams attraktiver zum machen, scheint erste Früchte zu tragen. Denn für die Herstellerwertung könnten so viele Teams Punkte sammeln wie schon lange nicht mehr.

Bisher sind acht Teams für die Herstellerwertung eingeschrieben. Außerdem geht die FIA davon aus, dass vor dem Nennschluss am 26. April noch zwei mindestens zwei weitere Mannschaften melden. Das bisher letzte Mal, dass so viele Teams eingeschrieben waren, war 1990. Damals gingen neun verschiedene Mannschaften an den Start.

Von den bisher acht gemeldeten Mannschaften sind zwei volle Werksteams, Citroen und Ford. Sechs weitere starten als WRC-Teams, unterstützt von den beiden Herstellern. Fünf dieser WRC-Teams arbeiten mit Ford zusammen, eines mit Citroen. Dabei handelt es sich um das ICE1-Team von und mit Kimi Räikkönen.

Außerdem ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Citroen-unterstützten Privatteams von Petter Solberg und Peter van Merksteijn für die Herstellerwertung einschreiben - sie haben dafür noch bis zum 26. April Zeit. Ein WRC-Team muss mindestens sieben Läufe bestreiten, davon zwei außerhalb Europas.

Die WRC-Teams von Ford sind Stobart mit Henning Solberg und Mads Ostberg, Ferm mit Dennis Kuipers, Team Abu Dhabi mit Khalid Al Qassimi, Monster mit Ken Block und Munchi's mit Federico Villagra.

Auch das MINI-Werksteam wird in dieser Saison mit Kris Meeke und Dani Sordo vereinzelte Rallyes bestreiten, sammelt aber erst ab 2012 Punkte für die Herstellerwertung. Dafür plant das MINI-Kundenteam Brazil WRT mit Daniel Oliveira, sich einzuschreiben und ab der Rallye Sardinien einzusteigen.

"Eine steigende Anzahl von WRC-Teams sorgt auch dafür, dass Piloten mehr Möglichkeiten haben, in diesem Sport in der höchsten Klasse zu fahren", erklärt Simon Long, der Chef des WRC-Vermarkters North One Sport. "Dass wir in diesem Jahr ein neues Reglement haben, bedeutet auch, dass sie in den neuesten Autos von Ford, Citroen und MINI fahren. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bald noch weitere Hersteller, Autos und Fahrer begrüßen können."

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