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Mikko Hirvonen ist mit einem Sieg in die neue Ära der WRC gestartet © xpb.cc

Mikko Hirvonen hat sich mit seinem Sieg in Schweden zurück gemeldet: Besser hätte es mit dem nagelneuen Fiesta gar nicht laufen können

Die enttäuschende Saison 2010 hatte Mikko Hirvonen schon im Winter abgehakt und nach vorn geschaut. Hoch motiviert ist er zum Saisonauftakt nach Schweden gekommen - dort hatte er auch im vergangenen Jahr gewonnen, zudem wurden mit dem neuen Reglement in der WRC die Karten für alle neu gemischt. Und der WM-Fünfte des vergangenen Jahres hat sich zurückgemeldet.

Ford-Werkspilot Hirvonen holte den historischen ersten Sieg im Ford Fiesta RS WRC, für ihn selbst war es der insgesamt 13. WRC-Sieg. Der Finne hatte sich am Samstagmittag an die Spitz des Klassements gesetzt. Dort hielt er sich bis ins Ziel, obwohl er sich auch ein paar Fehler leistete, zwischenzeitlich sogar ein Fünfkampf um den Sieg entbrannte und ihm Stobart-Pilot Mads Östberg bis zum Ende hartnäckig an den Fersen klebte.

Aber Hirvonen hielt dem Druck stand und kann nach 22 Prüfungen mit 6,5 Sekunden Vorsprung als Sieger ins Ziel. " Es ist absolut fantastisch. Es ist so schön, die erste Rallye mit dem Fiesta zu gewinnen. Vor der letzten Prüfung war ich wirklich nervös", bekennt der Finne. "Es war ein fantastischer Start für das Team - ein neues Auto und damit auf Anhieb zu gewinnen. Besser hätte es nicht laufen können nach dem Sieg im vergangenen Jahr. Ich bin wirklich glücklich, jetzt wieder gewonnen zu haben."

Doch nicht nur er hat etwas zu feiern, auch sein Arbeitgeber Ford. Das Podium war fest in der Hand des blauen Ovals. Mit Östberg im Stobart- und Jari-Matti Latvala im Werksford auf den Plätzen zwei und drei feierte die Marke einen Dreifachsieg, den ersten seit drei Jahren. "Das wird Malcolm (M-Sport- und Ford-Teamhef Wilson; Anm. d. Red.) glücklich machen", schmunzelt Hirvonen.

Überbewerten will Hirvonen die Dominanz, die Ford mit dem neuen Fiesta in Schweden hatte, aber noch nicht: "Das ist nur eine Rallye von vielen, jetzt müssen wir weiter machen. Und Mexiko ist sowieso wieder ein anderes Spiel. Aber ich bin sehr glücklich, dass es so angefangen hat."

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