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Kimi Räikkönen kam in Schweden heil ins Ziel und wurde Achter © xpb.cc

Kimi Räikkönen kam weitgehend fehlerfrei durch die Tücken der Rallye Schweden und holte sich als Achter gleich noch vier WM-Punkte

Im vergangenen Jahr bestritt Kimi Räikkönen als Rookie in Schweden seine erste WRC-Rallye im Schnee. Ein früher Ausfall und ein Restart unter SupeRally-Bedingungen sorgten dafür, dass er weit jenseits der Punkteränge ins Ziel kam. Doch nun ist der "Iceman" auch im Rallyecockpit gereift.

Am diesem Wochenende bestritt er in Schweden seine zweite WRC-Rallye im Schnee. Und er schnitt wesentlich besser ab als vor einem Jahr. Dabei war seine Ausgangslage alles andere als einfach. Räikkönen hatte zuvor nur einen Tag lang mit dem nagelneuen Citroen DS3 WRC getestet und musste sich erst noch an sein neues Arbeitsgerät gewöhnen. Doch er schlug sich gut.

Abgesehen von einem Dreher in der ersten Prüfung am Freitagmorgen leistete er sich keine groben Fehler. Ein Reifenschaden kostete weitere Zeit. Aber er hielt sein Auto auf der verschneiten, rutschigen Piste und beendete jede einzelne Prüfung. Und vor allem am Samstagnachmittag fuhr der Finne Topzeiten, so war er einmal sogar Viertschnellster.

Am Ende kam Räikkönen als Achter ins Ziel und holte sich gleich seine ersten vier WM-Punkte der Saison. Damit lag er unter anderem vor Stobart-Pilot Matthew Wilson, der über jahrelange Erfahrung in der WRC verfügt und als Ford-Fahrer in dem Auto saß, das in Schweden alles dominiert und einen Dreifachsieg gefeiert hat.

"Es war okay, wir hatten ein paar Probleme am Freitag, aber dann wurde es besser", bilanziert Räikkönen gewohnt kurz und knapp. "Es waren drei lehrreiche Tage. Es war nicht einfach zu fahren, stellenweise war es sehr rutschig. Also sind wir recht zufrieden." Dem pflichtet sei Beifahrer Kaj Lindström zu: "Kimi ist wirklich gut gefahren, vor allem heute. Ich bin damit sehr zufrieden."

Bei der nächsten Rallye in Mexiko ist das ICE1-Duo nicht dabei. Räikkönen und Lindström stoßen Ende März in Portugal wieder zur WRC.

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