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Jari-Matti Latvala hatte beim Testen in Portugal wieder einen Crash © xpb.cc

Wie schon in Schweden muss Ford Testfahrten in Portugal nach einem Crash von Jari-Matti Latvala wohl vorzeitig beenden

Ford-Werkspilot Jari-Matti Latvala scheint bei den Testfahrten mit dem neuen Fiesta RS WRC kein glückliches Händchen zu haben. Wie schon bei den Wintertests in Schweden sorgte der Finne nun auch mit einem Crash in Portugal dafür, dass Ford die Arbeit vorzeitig beenden musste.

Eigentlich hatte das Team geplant, vier Tage lang in Portugal zu testen, um sich nach dem Triumph beim Saisonauftakt in Schweden nun auf Schotterläufe wie die im März anstehenden WM-Rallyes in Mexiko und Portugal vorzubereiten. Doch nun hatte Latvala einen Unfall, die Testarbeit kann wohl nicht fortgesetzt werden. Details zu dem Crash sind noch nicht bekannt, lat 'Autosport' verliert Ford nun aber in der weiteren Saisonvorbeteitung wertvolle Zeit.

Latvala hatte vor dem Saisonauftakt in Schweden ebenfalls einen schweren Unfall. Daraufhin musste Ford die geplante Teilnahme an der Arctic-Rallye in Finnland absagen. Diese war als Probelauf vor der WRC-Premiere des neuen Fiesta RS WRC geplant. Das Team blieb in Schweden, baute das Auto dort wieder auf und setzte die Testarbeit dort fort.

Beim Saisonauftakt in Schweden am vergangenen Wochenende schien Ford durch diesen Rückschlag in der Vorbereitung nicht beeinträchtigt gewesen zu sein: Die Marke feierte einen Dreifachsieg, Werkspilot Mikko Hirvonen gewann vor Stobart-Pilot Mads Östberg, Latvala fuhr als Dritter auch auf das Podium. Er hatte aber selbst erklärt, dass er noch Probleme mit seinem Fahrstil hat und mit dem neuen Fiesta teilweise zu aggressiv fährt, sodass er keinen guten Rhythmus findet.

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