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Jari-Matti Latvala testet nach seinem Crash am kommenden Montag wieder © Ford

Bei Ford hofft man, dass die Vorbereitung auf die Rallye Mexiko von Jari-Matti Latvalas neuem Testcrash nicht beeinträchtig wird - Ersatzauto schon unterwegs

Ford will die Testarbeit in Portugal nach Jari-Matti Latvalas Unfall am Wochenende fortsetzen. Nachdem der Finne zum zweiten Mal nach dem Crash bei den Wintertests in Schweden einen heftigen Abflug hatte, wird nun ein Ersatzauto nach Portugal gebracht. Ford hofft, dass die Vorbereitung auf die nächsten beiden Schotterrallyes in Mexiko und Spanien nicht beeinträchtigt wird.

Nach einer zweitätigen Zwangspause wird der Test am Wochenende mit dem Ersatz-Fiesta RS WRC fortgesetzt. Am Samstag und Sonntag wird Mikko Hirvonen fahren, am Montag steigt dann wieder Latvala hinter das Steuer. Er und Beifahrer Miikka Anttila blieben bei dem Crash unverletzt, Latvala ist aber nach Hause geflogen, bevor er zu seinem nächsten Einsatz nach Portugal zurückkehrt.

Der junge Finne hatte bereits bei den Saisonvorbereitungen in Schweden einen Unfall. Damals wurde das Auto vor Ort repariert, Ford musste allerdings die Teilnahme an der Arctic Rallye, die als Probelauf unter Wettbewerbsbedingungen geplant war, absagen. Diesmal wird der Fiesta, dessen Überrollkäfig an zwei Stellen beschädigt ist, bei M-Sport in England repariert.

"Das sollte unsere Schottervorbereitungen auf Mexiko hoffentlich nicht stören", sagt Ford-Teamchef Malcolm Wilson. Leider hatte Jari gestern bei seinem letzten geplanten Run einen Crash. Das andere Auto ist unterwegs, damit Mikko damit fahren kann. Auch Jari wird für einen weiteren Testtag zurückkommen. Damit können beide Fahrer wie geplant vor der Rallye Mexiko zwei Tage lang auf Schotter testen."

Latvala scheint noch Probleme mit dem neuen Fiesta zu haben, der anders zu fahren ist als sein Vorgänger, der Focus. "Unsere beiden Fahrer haben in Schweden berichtet, dass das Auto aufgrund des kürzeren Radstands schneller reagiert und schwieriger zu fahren ist. Und das scheint Jaris Problem gewesen zu sein", so Wilson.

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