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Gemeinsam für Citroen: Petter Solberg und Sebastien Loeb © xpb.cc

Sebastien Loeb und Petter Solberg starten in diesem Jahr mit gleichem Material, aber der Weltmeister sieht den Norweger auch als Verbündeten

Der eine Weltmeister will als Werkspilot seinen achten Titel in Folge einfahren. Der andere Weltmeister will als Privatier die Spitze aufmischen. Und beide fahren in dieser Saison in weitgehend identischen Autos: Sebastien Loeb und Petter Solberg. Doch Citroen-Werkspilot Loeb sieht in dem Norweger nicht nur einen Rivalen, sondern auch einen Verbündeten.

Denn Solberg wird sich mit einbringen, wenn es darum geht, den DS3 WRC weiterzuentwickeln. Davon profitieren beide Seiten, der Privatier und das Werksteam. "Petter ist sehr gewissenhaft", wird Loeb von 'maxrally.com' zitiert. "Er analysiert per Video alles von Citroen und Ford, jedes kleine Bisschen und Detail. Er wird uns ein paar Ideen geben, da bin ich mir sicher."

Im Vergleich zum C4 WRC habe der neue, kleinere DS3 WRC Vor- und Nachteile, so der Franzose. Das Auto lasse sich zwar präziser fahren, verfüge aber gleichzeitig über weniger Stabilität. Da der Motor weniger Leistung hat, müsse man zudem aggressiver fahren. Anstrengender wird die Arbeit am Steuer auch durch den Umstand, dass nun wieder per Schaltknüppel handgeschaltet wird.

Bei der Rallye Schweden musste Citroen Ford noch den Vortritt lassen. Bester Fahrer eines DS3 WRC war Privatier Solberg, der auf dem dritten Platz lag, bevor er in der abschließenden Zuschauerprüfung das Steuer an Co-Pilot Chris Patterson übergeben musste. Doch Loeb ist überzeugt, dass sich das Kräfteverhältnis bei den nächsten Rallyes wieder ändert: "Unser Auto ist gut gelungen. Ich bin gespannt, wie die anderen jetzt zurechtkommen."

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