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Matthew Wilson hat nun zumindest für die nächsten Rallyes Planungssicherheit © xpb.cc

Stobart-Pilot Matthew Wilson hat nun die Zusage, zumindest bei den nächsten Rallyes weiter an den Start gehen zu können

Matthew Wilson kann erst einmal durchatmen. Bisher war nicht sicher, ob der Stobart-Pilot überhaupt weiter in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) fahren kann. Bisher war nur sein Start in Schweden finanziell abgesichert, alles Weitere war noch offen. Doch nun steht fest: Er darf zumindest die nächsten WM-Läufe bis zur Rallye Griechenland bestreiten.

Er hofft nun, dass er sich bei seinen nächsten Einsätzen gut in Szene setzen und Sponsoren finden kann, die ihm das nötige Budget für eine komplette Saison sichern. "Bis Griechenland ist alles geregelt, was wirklich super ist", wird Wilson von 'wrc.com' zitiert. "Hoffentlich wird mein Job, alles Nötige für den Rest der Saison auf die Beine zu stellen einfacher, wenn ich Rallyes bestreite."

Sein Vater Malcolm Wilson, M-Sport-Boss und Teamchef bei Ford und Stobart, ergänzt: "Er kann sich jetzt wieder mehr auf das Fahren konzentrieren, nachdem sein Programm für diese Saison sicherer geworden ist. Er hatte beim Auftakt in Schweden Pech, als die Servolenkung streikte. Aber Mexiko sollte ihm entgegenkommen, weil Schotter sein Lieblingsbelag ist und er mit dem Auto auf diesem Untergrund schon viel getestet hat."

Wilson jun. war als Pilot maßgeblich in die Entwicklung des Ford Fiesta RS WRC eingebunden. In der WRC fährt er seit 2006, als er als 16-Jähriger sein Debüt in der Weltmeisterschaft gab. Zu Topresultaten hat es bisher allerdings nicht gereicht, sein bestes Ergebnis war ein vierter Platz bei der Rallye Japan 2007.

Ansonsten ist der junge Brite eher in den hinteren Punkterängen zu Hause. Das hat ihm in den vergangenen Jahren immer mehr den Ruf eingebracht, dass ihm das Talent fehle und er nur deshalb noch in der WRC ein Cockpit bekommt, weil er Malcolm Wilsons Sohn ist.

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