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Sebastien Loeb hat sich bei der Rallye Mexiko knapp an die Spitze gesetzt © xpb.cc

Sebastien Loeb hat sich an Sebastien Ogier vorbeigeschoben - Noch ein Reifenschaden bei Jari-Matti Latvala, Überschlag von Dennis Kuipers

Wie erwartet hat Sebastien Loeb bei der Rallye Mexiko die Führung übernommen. In der ersten Prüfung des Samstags holte sich der Citroen-Star die Bestzeit und verdrängte damit seinen Teamkollegen Sebastien Ogier von der Spitze. Ogier muss heute als Erster auf die Piste und für Loeb und die anderen den Straßenkehrer spielen.

Nach elf von 22 Wertungsprüfungen hat Loeb 2,4 Sekunden Vorsprung auf Ogier. Ford-Pilot Mikko Hirvonen ist weiter Dritter, sein Rückstand auf die Spitze beträgt rund eineinhalb Minuten. Er muss seine Taktik auf Abwarten verlegen: Hirvonen muss versuchen, sein Auto heil durchzubringen und darauf hoffen, dass die beiden Citroen-Piloten vor ihm in ihrem engen Duell Fehler machen - oder Reifenschäden bekommen.

Es ist nicht auszuschließen, dass der eine oder andere Pneu Schaden nimmt. Einen weitern Plattfuß ab es heute Morgen bereits. Es erwischte ausgerechnet wieder Ford-Pilot Jari-Matti Latvala. Anders als gestern verlor er dadurch aber nicht zweieinhalb Minuten, sondern "nur" rund 20 Sekunden. Damit konnte sich Latvala auf dem vierten Platz halten.

WRC-Rückkehrer Ewgeni Nowikow ist in seinem Stobart-Ford Fiesta RS WRC weiter Fünfter. Der einst als Heißsporn bekannte 20-jährige Russe geht die Aufgabe mit der nötigen Vorsicht an. "Das war eine extrem schwierige Prüfung. Also habe ich lieber etwas aufgepasst als zu viel Gas zu geben", berichtet er. "Bei dieser Rallye geht es darum, das Auto kennenzulernen und einen komfortablen Speed zu finden. Ich möchte keine Risiken eingehen. Da draußen ist es hart und Unfälle können schnell passieren."

Sein Stobart-Teamkollege Henning Solberg ist weiter Sechster. Auch er geht mit der nltigen Umsicht zu Werke: "Bei so harten Bedingungen kann man sich schnell einen Reifenschaden zuziehen, aber ich werde mein Bestes versuchen. Ich will einfach mein Auto auf der Straße halten und hoffe, noch in die Top 5 zu halten."

Das Ziel des Niederländers Dennis Kuipers war eigentlich, seinen siebten Platz zu halten. Doch der Samstag nahm für ihn früh ein jähes Ende. Er überschlug sich in der ersten Prüfung mit seinem Ferm-Ford. Kuipers und Beifahrer Dennis Miclotte sind aber unverletzt.

Damit übernahm Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah den siebten Gesamtrang. Er führt mit seinem Ford Fiesta S2000 die S-WRC-Wertung an. Sein nächster Verfolger Ott Tanak hatte in dieser Prüfung ebenfalls Probleme und fiel weiter zurück.

Stobart-Pilot Matthew Wilson ist heute wegen technischer Probleme gar nicht mehr dabei.

Zwischenstand folgt in Kürze.

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