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Martin Prokop landete ini der S2000-Wertung auf Platz zwei, ist nun aber Erster © xpb.cc

Ford-Fahrer Martin Prokop fühlt sich nicht ganz wohl dabei, den S2000-Sieg bei der Rallye Mexiko vom disqualifizierten Nasser al-Attiyah zu erben

Nasser al-Attiyah siegte bei der Rallye Mexiko in der S2000-Wertung der Rallye-WM (WRC), konnte sich aber nicht allzu lange über diesen Erfolg freuen: Aufgrund technischer Mängel wurde der Ford des arabischen Rennfahrers nachträglich aus der Wertung genommen, weshalb Martin Prokop um einen Rang nach vorne rückte und plötzlich Klassensieger war. Damit fühlt er sich aber nicht wohl.

"Über die Punkte werde ich mir zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Saison noch Gedanken machen, doch im Augenblick denke ich eher daran, dass ich nur auf Rang zwei eingelaufen bin. Es tut mir leid für Nasser", wird der tschechische Rennfahrer von 'WRC.com' zitiert. Die Disqualifikation ändere "nichts an seiner Geschwindigkeit", sagt Prokop. "Ich finde, es war nicht die beste Lösung."

"In den Punkten anzukommen ist im Hinblick auf die Meisterschaft natürlich immer gut", ergänzt der Ford-Fahrer. "Nach dem Freitag war ich nicht zufrieden, doch wir konnten das Auto verbessern. Ich denke, dann war mein Tempo durchaus in Ordnung. Nasser war schwierig einzufangen, doch immerhin gelang es mir, vor Juho (Hänninen; Anm. d. Red.) zu bleiben. Das war sehr wichtig."

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