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Petter Solberg würde das IndyCar-Finale fahren, wenn er eingeladen wird © xpb.cc

Die Macher der IndyCar-Serie wollen Stars aus anderen Serien einladen: In der WRC zeigt Petter Solberg Interesse, Sebastien Loeb zweifelt noch, Ken Block sagt ab

Petter Solberg schließt nicht aus, dass er im Herbst das Cockpit seines Citroen DS3 WRC mit dem eines IndyCar-Boliden tauscht. Der Hintergrund: Die Macher der IndyCar-Serie überlegen, für ihr Finale auch Stars aus anderen Motorsportserien einzuladen. Das hat Serienchef Randy Bernhard kürzlich angedeutet. Das könnte sich für die Gaststarter auch finanziell rechnen: Es lockt eine Siegprämie von fünf Millionen US-Dollar.

Insgesamt sollen fünf solche Gaststarter eingeladen werden. Die Idee trifft in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) vor allem bei Petter Solberg auf großes Interesse. Er würde zusagen, sollte er eine der Einladungen bekommen. "Ich wollte so etwas immer schon einmal machen. Es würde großen Spaß machen, an so einer Veranstaltung teilzunehmen", sagt er gegenüber 'Autosport'. Rein vom Fahrerischen her sieht der Norweger kein Problem, schließlich hat er auch schon mit Le-Mans-Prototypen und einem Formel-1-Auto getestet.

Doch bei allem Spaß würde sich Solberg der Aufgabe auch mit dem nötigen Ernst widmen. "Wenn wir so etwas machen, dann richtig, mit richtigen Testfahrten und dem richtigen Team", betont er. "Ich habe keine Ahnung, ob ich da gewinnen könnte oder nicht, aber das könnte richtig gut werden."

Während Solberg von der Idee eines IndyCar-Starts begeistert ist, zweifelt der siebenmalige Weltmeister Sebastien Loeb noch. Er sei sich nicht ganz sicher, sagt der Citroen-Star, der über Le-Mans-Erfahrung verfügt und der auch schon mit einem Formel-1-Einsatz geliebäugelt hatte. Ein möglicher Kandidat aus der WRC wäre auch US-Star Ken Block gewesen, doch er schließt eine Teilnahme wegen seines vollen Terminkalenders aus.

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