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Stobart-Pilot Mads Östberg ist eine positive Überraschung der Saison © xpb.cc

Mads Östberg will in Portugal seine starke Form fortsetzen - Stobart-Teamkollege Henning Solberg peilt ebenfalls ein Ergebnis in den Top 5 an

Stobart Ford ist stark in die neue Saison gestartet. Mads Östberg ist mit einem zweiten und einem fünften Rang derzeit Vierter im WM-Klassement. So gut lag noch nie ein Pilot der Mannschaft in ihrem sechsjährigen Bestehen. Als nächstes steht die Schotter-Rallye in Portugal auf dem Programm. Dort haben Östberg und Teamkollege Henning Solberg in der Vergangenheit ebenfalls schon gute Resultate geholt. Die Motivation ist groß.

"Seit Mexiko habe ich viel trainiert und habe an einer Sponsorenveranstaltung in Trysil teilgenommen, wo ich mit dem Auto 38,5 Meter weit gesprungen bin", sagt Östberg, der in Portugal 2009 Sechster geworden war. "Ich werde zum vierten Mal dort antreten und freue mich sehr, denn sie zählt zu meinen Lieblingsrallyes."

"Die Prüfungen sind fast genauso wie im vergangenen Jahr und machen sehr viel Spaß. Es wird ganz anders als Mexiko sein, denn ich habe dort versucht soviel wie möglich zu lernen. Nun möchte ich angreifen, denn ich kenne bereits die Strecken. Ich möchte nahe an den Werksfahrern dran sein, also will ich von Beginn an schnell sein. Das Ziel ist ein Ergebnis in den Top 5."

Henning Solberg peilt ebenfalls die Top 5 an. Sein bestes Portugal-Ergebnis stammt aus dem Jahr 2008 als er Fünfter wurde. Als Co-Pilotin fungiert wie gewohnt die Österreicherin Ilka Minor. "Wir kommen von einer harten Rallye, also ist es gut, dass wir nach Portugal kommen, wo ich mich viel wohler fühle und die Strecken besser kenne", sagt der Norweger, der zuletzt in Mexiko körperlich hart arbeiten musste.

"Die meisten Prüfungen sind so wie im Vorjahr. Das hilft definitiv und nimmt einigen Druck weg. Die Rallye findet ein paar Monate früher als gewohnt statt, also sollte es viel kühler sein. Die Strecken sollten auch weniger staubig sein. Es ist komisch, dass der Shakedown bereits am Mittwoch stattfindet, aber die Strecke in Lissabon ist eine willkommene Abwechslung. Wir können um die Top 5 kämpfen und ich werde alles geben, um Punkte für das Team zu holen."

Matthew Wilson hat das Pech von Mexiko verarbeitet. Dort ist der 24-Jährige an vierter Stelle liegend durch elektrische Probleme ausgefallen. Vor Portugal hat der Brite noch einen Test mit dem Ford Fiesta RS WRC absolviert. "Mir gefällt Portugal, denn ich kenne die Strecken dort sehr gut. Es ist diesmal anders, weil wir nicht die Superstage im Algarve Stadion haben, aber Lissabon hört sich nach einer tollen Alternative an."

"In Portugal herrscht immer eine fantastische Atmosphäre. Wenn es trocken ist, dann sollte der Grip hoch sein. Sollte es regnen, dann können einige Strecken schwierig sein. Hoffentlich bleibt es trocken. Der konstante Grip hilft dem Selbstvertrauen immer."

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