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Sebastien Loeb will nach seinem Sieg in Mexiko auch in Portugal dominieren © xpb.cc

Sebastien Loeb will nach seinem Erfolg in Mexiko in Portugal nachlegen, Teamkollege Sebastien Ogier will an der Algarve seinen Vorjahressieg wiederholen

Nachdem Sebastien Loeb in Mexiko den ersten Sieg mit dem neuen DS3 WRC feiern konnte, hat Citroen für den nächsten WM-Lauf in Portugal nur ein Ziel: die Erfolgsserie fortsetzen und das DS3 als Maßstab auf Schotter zu etablieren. Dabei haben die Franzosen gleich zwei aussichtsreiche Kandidaten in ihren Reihen: neben Loeb auch Sebastien Ogier, der im vergangenen Jahr in Portugal seinen ersten WRC-Sieg einfahren konnte.

Die Veranstalter haben sich für den WM-Lauf 2011 einige Neuerungen einfallen lassen. Der Start wurde in die Hauptstadt Lissabon verlegt, 270 Kilometer nördlich von Faro. Damit gastiert die WRC zum ersten Mal seit 37 Jahren in Lissabon. Dort wird am Donnerstagabend eine Zuschauerprüfung ausgetragen, dazu stehen einige PR-Aktivitäten, Autogrammstunden und eine Fahrerparade auf dem Programm. Danach reist der Tross zurück an die Algarve, wo am Freitag die eigentliche Rallyeaction beginnt.

Nach seinem Vorjahressieg zählt Citroen-Pilot Ogier zu den Favoriten, schließlich ist die Route zu 80 Prozent unverändert geblieben. "Das ist eine tolle Erinnerung, eine, die ich niemals vergessen werde", blickt Ogier zurück auf seinen Triumph von 2010. "Wir sind eine fast perfekte Rallye gefahren und konnten vom Start bis ins Ziel pushen. Obwohl wir am zweiten und dritten Tag als Erste auf die Straße mussten, konnten wir uns gegen unsere Rivalen behaupten."

Ogiers Unfall in Mexiko war ärgerlich, aber dadurch hat er nun in Portugal eine bessere Startposition. "Obwohl wir in Mexiko keine Punkte geholt haben, können wir aus der ersten Schotterrallye der Saison doch einige positive Schlüsse ziehen", erklärt der Franzose. "Ich denke, dass wir konkurrenzfähig waren, obwohl wir den Straßenkehrer spielen mussten. In Portugal möchte ich meine Startposition am ersten Tag optimal nutzen. Damit können wir unsere Rallye einfacher planen als in Mexiko. Wir haben erst zwei der 13 Saisonläufe absolviert, also haben wir noch viele Gelegenheiten, um gute Ergebnisse zu holen."

Teamkollege Loeb konnte die Rallye Portugal 2007 und 2009 gewinnen. In diesem Jahr kommt er als aktueller Tabellenzweiter an die Algarve. "Die Citroen DS3 WRC waren in Mexiko sehr schnell, aber wir haben dort immer schon dominiert. Wenn das Wetter in Portugal gut ist, dann werden wir herausfinden, wie konkurrenzfähig die Autos bei Standardbedingungen wirklich sind. Bei Bedingungen, wie sie uns auch noch bei einigen weiteren Läufen erwarten werden", sagt Loeb.

"Die Rallye vereint alle Schwierigkeiten, mit denen wir es in der Saison zu tun haben", erklärt der Weltmeister weiter. "Der Rhythmus wechselt oft von schnellen Abschnitten zu kurvenreicheren Passagen mit vielen Kuppen, die einen sehr akkuraten Aufschrieb erfordern. Unser Ziel ist, genauso gut zu sein wie in Mexiko, und das bedeutet nur eines: den Sieg zu holen!"

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