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Die Jordanien-Rallye könnte in diesem Jahr abgesagt werden © xpb.cc

Aufgrund der schwierigen politischen Lage in Syrien könnte die Jordanien-Rallye abgesagt werden - Eine Entscheidung soll demnächst fallen

Die Jordanien-Rallye ist für Mitte April geplant, doch derzeit wird diskutiert, ob die Veranstaltung stattfindet, oder abgesagt werden muss. Das Land hat derzeit zwar keine politischen Probleme, aber im Nachbarland Syrien ist die Situation nicht ruhig. Die WRC fährt zwar nicht in Syrien, aber die Container mit den Autos und dem Material würden per Schiff nach Syrien transportiert werden.

Von dort werden die Fahrzeuge durch Syrien nach Jordanien gebracht. Man könnte auch die Route durch den Suez-Kanal nehmen, aber das wäre teurer und würde länger dauern. Citroen-Sportchef Olivier Quesnel spricht sich für eine Absage der Rallye aus. Die Entscheidung liegt beim Automobilverband FIA.

"Ich persönlich denke, dass wir nicht durch Länder fahren sollten, in denen große Probleme herrschen", wird Quesnel von 'Autosport' zitiert. "Es geht nicht darum, dass es gefährlich ist. Wir sollten nicht mit Autos spielen, während die Bevölkerung große Probleme hat. Das ist gefühllos und moralisch nicht richtig."

Die FIA und die Teams haben während der Portugal-Rallye Gespräche geführt. "Die Entscheidung wird von der FIA getroffen", stellt FIA-Kommissar Jarmo Mahonen klar. "Natürlich untersuchen wir die Situation. In Jordanien sieht es gut aus, aber wir beobachten Syrien und werden bald eine Entscheidung treffen. Als Sportorganisation kann man nicht einfach eine Veranstaltung absagen. Wir brauchen Belege, dass es unsicher ist. Noch an diesem Wochenende wird eine Entscheidung fallen."

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