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Sebastien Loeb ist bisher der große Profiteur bei den WRC-Powerstages © xpb.cc

Citroen-Pilot Sebastien Loeb ist nicht restlos von Konzept der Powerstage überzeugt, profitiert aber nur zu gerne von den Zusatzpunkten dieser Prüfung

Rallye-Routinier Sebastien Loeb hat sich noch nicht restlos mit der neuen Powerstage angefreundet, kann dem Konzept dieser Sonderprüfung aber durchaus etwas abgewinnen. Bei dieser Disziplin haben die Piloten der Rallye-WM (WRC) schließlich die Chance, ihr Punktekonto zusätzlich aufzustocken. Doch die könnte laut Loeb auch auf Kosten der Event-Gesamtleistung gehen.

"Wir Fahrer haben zu Beginn einer Powerstage nicht die gleiche Ausgangslage inne", meint der 37-Jährige. "Manche Piloten stehen dabei deutlich mehr unter Druck. Seb (Ogier; Anm. d. Red.) lag an diesem Wochenende zum Beispiel an erster Stelle und hatte den Sieg vor Augen, ich war auf Kurs zu Platz zwei. Ich hätte 18 Punkte verlieren und nur drei Zähler dazugewinnen können", sagt Loeb.

"Ich würde mich ohne Weiteres darauf einlassen, wenn ich nicht mehr im Klassement aufgeführt wäre. Selbst wenn du einen Fehler gemacht hättest, könntest du für diese Prüfung nämlich noch einmal an den Start gehen", erläutert der Routinier. "Ich kann mich bislang aber nicht beschweren: Von neun möglichen Punkten habe ich sieben eingefahren. Für mich ist diese Disziplin also etwas Positives."

Auch in Portugal konnte Loeb dadurch etwas an Boden gutmachen. "Es war nicht das einfachste Wochenende für uns, denn im Staub von Mikko verloren wir unsere Chancen. Damit war es eigentlich gelaufen. Am Sonntag ließen wir es daher etwas ruhiger angehen. Wir fuhren für das Team, denn Citroen hatte in Mexiko einige Punkte verloren. Ein Doppelsieg war da genau das Richtige."

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