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Ford fürchtet mit dem neuen Schotterreifen neue Probleme kommen © xpb.cc

Michelin bringt einen neuen Reifen mit nach Jordanien, doch bei Ford rechnet man mit Problemen durch eine höhere Abnutzung

WRC-Lieferant Michelin bringt einen neuen Schotterreifen mit zum nächsten WM-Lauf nach Jordanien (13. bis 16. April). Der neue Pneu ist robuster konstruiert, um Schäden besser zu verhindern. Offiziell ist dies ein weiterer Schritt in der Entwicklung. Es wird jedoch gemunkelt, dass Michelin damit auf die auf die bisher aufgetretenen Probleme reagiert.

Und bei Ford macht man sich trotz des neuen Reifens weiter Sorgen. "Das war eine Kurzschlussreaktion von Michelin", wird Ford-Reifeningenieur George Black von 'Autosport' zitiert. "Ich habe die Sorge, dass wir das Problem nur verlagern." Denn bei Testfahrten mit dem neuen Pneu ist ein anderes Phänomen aufgetreten: Die Verschleiß sei wesentlich höher gewesen.

Die neue Konstruktion sei nicht flexibel genug, um sich dem Untergrund anzuschmiegen und Haftung aufzubauen, schildert Black die Testerkenntisse: "Der Reifen ist so hart, sitzt oben auf der Piste auf und dreht mehr durch, was zu einer größeren Abnutzung führt. In Jordanien, Sardinien und Griechenland könnten wir ein echtes Problem mit dem Reifenverschleiß bekommen."

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