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Die Recce der Rallye Jordanien wurde nun um einen Tag verschoben © xpb.cc

Weil der Frachter mit dem WRC-Equipment nun erst am Montag in Haifa anlegt, beginnt die Recce für die Jordanien-Rallye nun erst am Dienstag

Mit der kurzfristig neu geplanten Transportroute für die WRC-Ausrüstung nach Jordanien gibt es nun doch Probleme. Der Frachter, der von Triest aus den israelischen Hafen Haifa ansteuert, verspätet sich und legt nun nicht am morgigen Sonntag, sondern erst am Montag an. Deshalb muss die Recce der Jordanien-Rallye um einen Tag nach hinten verlegt werden und beginnt nun erst am Dienstag. Der Shakedown soll nun am Mittwochabend gefahren werden.

Ursprünglich sollten die Trucks mit dem Materials von Ford, Citroen, der FIA und North One Sport von Venedig aus ins syrische Tartous verschifft werden. Aufgrund der angespannten Lage in Syrien entschied man sich aber für eine andere Route. Die Idee, die Fracht durch den Suez-Kanal zu schicken, wurde verworfen, weil das zu lange gedauert hatte. Kurzfristig fand man die Lösung, den Weg über Israel zu nehmen. Doch nun hat das Schiff Verspätung.

Nun hoffen die WRC-Beteiligten, dass die Verzögerungen keine Auswirkungen auf die eigentliche Rallye haben, die am Donnerstag beginnt. "Das ist unglücklich", wird eine nicht genannte WRC-Quelle von 'Autosport' zitiert. "Alles, was wir wissen, ist dass das Schiff erst am Montag ankommt. Und die Recce sollte an diesem Tag beginnen. Die Bedenken sind nun, dass das Schiff im Hafen nicht so schnell abgefertigt wird, wie wir uns das wünschen. Wir kennen den Hafen nicht besonders gut, früher sind wir über Aqaba nach Jordanien gereist. Warten wir es ab."

Ford-Pilot Mikko Hirvonen hat kein Problem mit den Verzögerungen. "Damit haben wir am Montag frei! Ich denke nicht, dass es allzu großes Folgen haben wird", sagt der Finne. Schließlich werde die Recce so oder so stattfinden. Und es sei besser, auf die in den Trucks verladenen Recce-Autos zu warten, "denn ich denke, dass es nicht genügend Gruppe-N-Autos gibt, die die Teams privat für die Recce mieten können."

2005 mussten die Teams bei der Zypern-Rallye die Recce mit Gruppe-N-Fahrzeugen bestreiten, die sie in Limassol gemietet hatten. Auch damals hatte ein Frachter Verspätung.

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