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Sebastien Ogier will so bald wie möglich selbst Weltmeister werden © xpb.cc

Sebastien Ogier hatte die Wahl zwischen Citroen und Ford und erklärt, warum er bei den Franzosen blieb: Beste Mannschaft und mit Sebastien Loeb eine gute Messlatte

Im Winter stand Sebastien Ogier vor der Entscheidung, welchen Weg er in der WRC einschlagen sollte. Sollte er ein Angebot von Ford annehmen oder weiter bei Citroen bleiben. "Ich hatte zwei interessante Vorschläge auf dem Tisch und musste mir Gedanken darüber machen", erinnert sich der Franzose in einem Video mit 'wrc.com'.

Er entschied sich dafür, bei Citroen zu bleiben. "Das machte unterm Strich am meisten Sinn für mich", sagt Ogier. Er halte diese Mannschaft für das beste Team. "In der Vergangenheit hatten sie stets ein gutes und leistungsstarkes Auto. Das sind einfach tolle Aussichten", begründet der 28-Jährige.

Zudem ist die Rivalität mit Teamkollege Sebastien Loeb für Ogier ein zusätzlicher Ansporn. "Er ist der beste Rallyefahrer aller Zeiten. Ich versuche einfach, ihn hinter mir zu lassen", so Ogier. "Er hat viel Erfahrung. Es ist toll, im selben Team zu fahren wie er. Er ist eine gute Messlatte. In der Vergangenheit war er mein Idol. Jetzt kann ich mit ihm kämpfen und das ist sehr interessant."

Loeb ist schon siebenmaliger Weltmeister. Ogier will den Titel natürlich selbst "so schnell wie möglich" holen: "Ich denke, ich konnte beweisen, dass ich nun die Geschwindigkeit habe. Es braucht aber eine konstante Saison." Und daran müsse er noch arbeiten, weiß der Franzose. Denn manchmal gibt er zuviel Gas, so wie in Mexiko, als er im Fight gegen Loeb im Endspurt abflog. "Dass man hin und wieder Fehler macht, gehört zum Rallyesport einfach dazu", sagt er. "Manchmal kommt es auch auf das Glück an. In Mexiko hatte ich beispielsweise richtig viel Pech, denn ein kleiner Fehler kam mich teuer zu stehen."

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