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Auf Sardinien wird sich der MINI zum ersten Mal mit der Weltelite messen © MINI WRC

Der Schotte Campbell Roy übernimmt beim neuen MINI-Team die Aufgabe des Sportmanagers - Die Fahrer kennt er bereits aus der Vergangenheit

Campbell Roy kümmert sich um das Colin-McRae-Vision-Team, einer Charity-Organisation, die nach dem Tod des Rallye-Weltmeisters gegründet wurde. Nun ist der Schotte auch in das Comeback von MINI involviert ist neuer Sportmanager des Teams. Auf Sardinien wird der Countryman WRC mit den Piloten Dani Sordo und Kris Meeke sein WM-Debüt feiern. Mit dem Briten hat Roy bereits in der J-WRC zusammengearbeitet.

"Als Sportmanager kümmere ich mich um die Logistik und das Teammanagement. Es handelt sich also um die nichttechnische Seite des Teams. Ich betreue die Fahrer und ihre Co-Piloten. Auch werde ich in Kommunikation mit der FIA stehen", wird Roy von 'Autosport' zitiert. Interessant wurde die Aufgabe für ihn, weil "es aufregend ist, dass MINI zurück in der WRC ist. Auch der historische Hintergrund von Prodrive war wichtig."

"Ich wusste, dass sie ihre Aufgaben erledigen können als sie mit Colin den Titel gewonnen haben. Ich war über Jahre mit ihm verbunden. Alles ist zusammengekommen. Ich hatte organisatorische Erfahrung aus der J-WRC zusammen mit Kris und Kronos im Jahr 2005 gesammelt. Ich schaute mich nach einer neuen Aufgabe um und alles passte zusammen."

Meeke hat sich seit damals stark weiterentwickelt. 2009 gewann der Brite den Titel in der Intercontinental Rallye Challenge (IRC). Es ist positiv, dass Roy den 31-Jährigen bereits kennt. "Ich würde sagen, da gibt es Vor- und Nachteile", meint Roy zurückhaltend. "Aber ja, ich kenne den Charakter von Kris, sein Potenzial und seinen Willen Erfolge in der WM zu feiern."

"Ich kenne aber auch Dani und es ist toll, dass die beiden sich aus der gemeinsamen Zeit in der J-WRC kennen. Sie kommen sehr gut miteinander aus. Dani bringt sehr viel Erfahrung aus seinen fünf Jahren an der Seite von Sebastien Loeb mit. Das wird für das Team sehr wichtig sein."

Trotz der neuen Herausforderung wird sich der Schotte weiter um seine Aufgabe im McRae-Vision-Team kümmern. "Ich spreche derzeit mit der McRae-Familie, wie es weiterlaufen wird. Die Ressourcen und das Personal sind gesichert. Ich werde weiterhin als Treuhänder in den vierteljährlichen Versammlungen anwesend sein und in die künftige Richtung involviert sein. Ich möchte meine Verbindung mit dem Team nicht beenden, weil es mir sehr am Herzen liegt."

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