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Kimi Räikkönen hat sich in der WRC zum konstanten Punktesammler entwickelt © GEPA/Red Bull

Kimi Räikkönen konnte in Jordanien zum dritten Mal in Folge in die Punkte fahren - Beifahrer Kaj Lindström kennt die Gründe für den Aufwärtstrend

Kimi Räikkönen hat sich in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zum konstanten Punktesammler entwickelt. Bei der Rallye Jordanien holte der "Iceman" mit seinem Citroen DS3 WRC zum dritten Mal in Folge Zähler. Zwar findet der Kampf um die Podiumsplätze noch ohne den früheren Formel-1-Weltmeister statt. Doch wenn man bedenkt, dass er in seiner WRC-Debütsaison 20010 noch häufiger neben der Piste landete, beeindruckt Räikkönen nun mit Konstanz.

Laut Beifahrer Kaj Lindström haben Erfahrung und ein wachsendes Selbstvertrauen großen Anteil an dieser Entwicklung. Räikkönen habe seine Herangehensweise nicht geändert, aber inzwischen viel gelernt. "Es läuft viel besser als im vergangenen Jahr, denn er beendet die Rallyes nun, ohne Fehler zu machen", wird Lindström von 'wrc.com' zitiert. "Er macht nichts anders. Aber der Rallyesport war zunächst etwas vollkommen Neues für ihn. Und in diesem Sport gibt es keine Abkürzung. Man braucht Zeit, um zu lernen. Und nach einem Jahr fällt es ihm leichter."

Vor allem hat Räikkönen nun mehr Vertrauen in den Aufschrieb. Das war im vergangenen Jahr noch einer der Schwachpunkte. "Er wird keine Wunder vollbringen, aber sein Selbstvertrauen wird immer größer, weil wir bei seinem Aufschrieb einen großen Fortschritt verzeichnen können", erklärt Lindström. "Er verlässt sich immer mehr darauf. Und dadurch erlebt er in den Prüfungen keine großen Überraschungen mehr."

Zudem fühle sich der "Iceman" auch im Citroen-Umfeld sehr wohl. "Man muss bedenken, dass er frei entscheiden konnte, wohin er geht. Es war seine Wahl, und er hat entschieden, bei Citroen zu bleiben. Das sagt alles", so Lindström. "Er ist glücklich und hat in der WRC Spaß. Er muss hier nicht fahren, aber er tut es, weil er hier sein möchte. Er ist sehr motiviert."

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