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Auf Sardinien stellt sich MINI erstmals der etablierten Rallye-Konkurrenz © MINI WRC

Kris Meeke will bereits im ersten Jahr mit dem neuen MINI um Siege kämpfen - Teamkollege Dani Sordo ist zurückhaltender

Der Countdown für das Wettbewerbs-Debüt des neuen MINI Countryman WRC läuft. Auf Sardinien (5. - 8. Mai) wird sich die Prodrive-Mannschft erstmals der versammelten Konkurrenz stellen. Sechs Rallyes werden in diesem Jahr in Angriff genommen, bevor 2012 dann die komplette Saison absolviert wird. Auf den ersten Blick sind die spärlichen Einsätze ein Testlauf, doch Kris Meek will zeigen wie konkurrenzfähig das Paket ist, und die etablierte Spitze herausfordern.

"In eine Saison zu starten und nicht auf Siege loszugehen, ist eine Verschwendung. Dann könnten wir gleich daheim bleiben und uns viele Mühen spüren", wird der Nordire von 'WRC.com' zitiert. "Wir brauchen die richtige Balance. Wir können den Titel zwar nicht gewinnen, aber wir können zeigen wie konkurrenzfähig wir sind."

"Wir glauben, wir sind derzeit bei der Musik dabei", sagt Meeke nach zahlreichen Testfahrten. "Das kann aber nur im direkten Wettbewerb überprüft werden. Deshalb müssen wir die Rallyes dafür nutzen und sicherstellen, dass wir so bald wie möglich konkurrenzfähig sind. Wir spüren bereits die Last der Erwartungen und nehmen die Herausforderung an."

Dani Sordo hat nach fünf Jahren als Teamkollege von Sebastien Loeb (Citroen) zu MINI gewechselt und brachte reichlich Erfahrung mit. Der Spanier ist etwas zurückhaltender. "In unserer ersten Saison müssen wir soviel Erfahrung wie möglich sammeln, damit wir dann im zweiten Jahr angreifen können. Dass wir nicht bei allen Rallyes antreten, fühlt sich für mich etwas komisch an."

"Es ist aber erst die erste Saison für MINI in der WRC. Wir wollen 2011 soviel wie möglich lernen, um das Auto so rasch wie möglich an die Spitze zu bringen. Wir müssen die technischen Aspekte für die verschiedenen Rallyes noch im Detail abstimmen. Ich habe einen guten Eindruck vom Auto. Nun müssen wir uns noch auf die wichtigen, aber kleinen Dinge kümmern, die den Unterschied im Rallye-Sport ausmachen und ein gutes Gefühl für das Auto bekommen."

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